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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch I. Arbeitslohn und Kapital
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Kap. III. 
Der Lohn wird nicht dem Kapital entnommen. 
53 
Eiern, Beeren oder Schuhen, die seine Arbeit nrir verschafft, bezahle, 
so kann kein Zweifel fein, daß die «Duelle des Lohns die Arbeit ist, für 
welche derselbe bezahlt wird. Zu dieser Kategorie gehört die von Sir 
Henry Maine in seiner Geschichte der frühesten Gesellschaftseinrich- 
tungen mit so großer Klarheit behandelte viehpacht, die so deutlich ein 
Verhältnis von Arbeitgeber und Arbeitnehmer konstituierte, daß der 
jenige, der das Vieh übernahm, der Knecht oder Vasall des Kapitalisten 
wurde, der ihn so beschäftigte. Unter ähnlichen Bedingungen arbeitete 
auch Jakob für Laban, und bis auf unsere Tage ist es selbst in zivilisierten 
Ländern keine seltene Art, Arbeiter zu beschäftigen. Der Ackerbau auf 
Anteil, wie er in bedeutender Ausdehnung in den südlichen Staaten 
der Union und in Kalifornien vorkommt, das „Halbpachtsystem" in 
Europa, so wie die vielen Fälle, in welchen Aufseher, Kommis re. durch 
einen Prozentsatz des Geschäftsgewinnes bezahlt werden, was sind 
sie anders, als die Beschäftigung von Arbeitern gegen einen Lohn, 
der einen Teil des Arbeitsertrages ausmacht? 
Die nächste Staffel in dem Fortgange von Einfachheit zur Kompli 
ziertheit ist der Fall, wo der Lohn, obgleich in natura veranschlagt, in 
etwas anderem von gleichem wert gezahlt wird. So herrscht z. B. 
auf den amerikanischen Walfischfängern der Gebrauch, nicht feste Löhne, 
sondern eine ,,lay“ oder einen gewissen Anteil am Fange zu zahlen, 
der von einem Sechzehntel oder Zwölftel für den Kapitän bis zu 
einem Dreihundertstel für den Kajütenjungen variiert. Langt also ein 
solcher Walfischfänger nach einer erfolgreichen Zagd in New-Bedford 
oder San Franziska an, so enthält sein Schiffsraum die Löhne der 
Mannschaft, sowie den Verdienst der Eigentümer und eine Entschädi 
gung für alle während der Reise gebrauchten Vorräte, für Abnutzung rc. 
Kann etwas klarer sein, als daß diese Löhne — dieser Tran und dies 
Fischbein, welche die Mannschaft gewonnen hat — nicht vom Kapital 
bezogen, sondern tatsächlich ein Teil des Arbeitsertrages sind? Auch 
wird diese Tatsache nicht im entferntesten verändert oder verdunkelt, 
wenn zur Bequemlichkeit der wert der verschiedenen Anteile zum 
Marktpreise abgeschätzt und in bar gezahlt wird, anstatt daß unter 
der Mannschaft die Anteile von Tran und Fischbein verteilt werden. 
Das Geld ist nur das Äquivalent des wirklichen Lohns, des Trans 
und Fischbeins. Keineswegs findet bei dieser Zahlung irgendein 
Kapitalvorschuß statt. Die Verpflichtung, Lohn zu zahlen, erwächst 
nicht eher, als bis der wert, von dem er bezahlt werden soll, in den 
Hafen gebracht ist. Zn demselben Augenblick, wo der Schiffseigner 
von seinem Kapital Geld nimmt, um die Mannschaft zu bezahlen, fügt 
er seinem Kapital Tran und Fischbein hinzu. 
So weit kann also kein Streit sein. Gehen wir nun noch einen 
schritt weiter, um zu der gewöhnlichen Art und weise, Arbeiter zu 
beschäftigen und Lohn zu zahlen, zu gelangen. 
Die Farallone-Znseln unweit der Bai von San Franziska sind
	        

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Fortschritt Und Armut. Verlag von Gustav Fischer, 1920.
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