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Fortschritt und Armut

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Bibliographic data

fullscreen: Fortschritt und Armut

Monograph

Identifikator:
1027863817
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-43741
Document type:
Monograph
Author:
George, Henry http://d-nb.info/gnd/118716948
Title:
Fortschritt und Armut
Edition:
Sechste, unveränderte Auflage
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XII, 407 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Fortschritt und Armut
  • Title page
  • Contents
  • Buch I. Arbeitslohn und Kapital
  • Buch II. Bevölkerung und Unterhaltsmittel
  • Buch III. Die Gesetze der Verteilung
  • Buch IV. Die Wirkung des materiellen Fortschnitts auf die Güterverteilung
  • Buch V. Das Problem gelöst
  • Buch VI. Das Heilmittel
  • Buch VII. Die Gerechtigkeit des Heilmittels
  • Buch VIII. Die Anwendung des Heilmittels
  • Buch IX. Die Wirkungen des Heilmittels
  • Buch X. Das Gesetz des menschlichen Fortschrittes
  • Schluß. Das Problem des individuellen Lebens

Full text

Bevölkerung und Unterhaltsmittel. 
Buch II. 
84 
fuchs über die Bevölkerung" den Irrtum, in welchen Smith in betreff 
der Natur und der Ursache der Rente verfallen war, richtig stellte, lieh 
der Ulalthusschen Theorie eine weitere Stütze, indem er die Aufmerk 
samkeit darauf lenkte, daß die Rente in dem Maße steigen müsse, je 
mehr die Erfordernisse der zunehmenden Bevölkerung zum Anbau 
immer weniger ergiebiger Ländereien zwängen, und damit das Steigen 
der Rente erklärte. Auf diese weise wurde gewissermaßen eine Tripel 
allianz hergestellt, durch welche die Malthussche Tbeorie auf beiden 
Seiten mächtige Stützen erhielt — die vorher bestehende Lohntheorie 
und die später anerkannte Rententheorie stellten unter diesem Gesichts 
punkte nur besondere Beispiele der Wirksamkeit des allgemeinen Prinzips 
dar, welches Malthus' Namen erhielt, und das Sinken des Lohnes und 
das Steigen der Rente, die mit der Bevölkerungsznnahme kommen, 
waren nur verschiedene formen, in denen sich der Druck der Bevölke 
rung gegen die Unterhaltsmittel äußerte. 
So hat sich die Malthussche Theorie in dem innersten Bau der 
Nationalökonomie eingenistet (denn die Wissenschaft hat seit den Tagen 
Ricardos keine wesentliche Veränderung oder Verbesserung erfahren, 
obgleich sie in einigen untergeordneten Punkten geklärt und erläutert 
wurde), und sie widerstreitet zwar den obenerwähnten Gefühlen, aber 
nicht anderen Auffassungen, welche wenigstens in älteren Ländern unter 
den Arbeiterklassen allgemein herrschen; sie stimmt vielmehr gleich 
der Lohntheorie, durch welche sie gestützt wird, und die sie ihrerseits 
stützt, mit denselben überein. Für den Handwerker oder Fabrikarbeiter 
ist die Ursache des niedrigen Lohns und der Unmöglichkeit, Beschäfti 
gung zu erhalten, offenbar die durch den Druck der zahlreichen Bewerber 
verursachte Konkurrenz, und was scheint in den schmutzigen Wohnungen 
der Armut klarer, als daß es zu viele Menschen gibt? 
Die Pauptursache des Triumphes dieser Theorie ist jedoch, daß 
sie, anstatt hergebrachtes Recht zu bedrohen oder mit mächtigen Inter 
essen in Gegensatz zu geraten, eminent beruhigend für diejenigen Ulassen 
ist, welche die Macht des Reichtums handhaben und in hohem Maße 
das Denken beherrschen. Zu einer Zeit, als alte Stützen fielen, kam 
sie den besonderen Privilegien zu Pilse, durch welche einige wenige so 
viele der Güter dieser Welt auf sich vereinigen, und proklamierte eine 
natürliche Ursache für den Mangel und das Elend, die, wenn sie poli 
tischen Einrichtungen zuzuschreiben wären, jede Regierung, unter der 
sie bestehen, verurteilen müßten. Der „versuch über die Bevölkerung" 
war eingestandenermaßen eine Replik auf William Godwins „Unter 
suchung über die politische Gerechtigkeit", ein Werk, das den Grundsatz 
der menschlichen Gleichheit vertrat; und sein Zweck war, die bestehende 
Ungleichheit dadurch zu rechtfertigen, daß die Verantwortlichkeit dafür 
von den menschlichen Institutionen auf die Gesetze des Schöpfers ge 
wälzt wurde. Darin war nichts Neues, denn schon beinahe vierzig Jahre 
früher hatte wallace die Gefahr übermäßiger Vermehrung gegen die
	        

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Theorie Der Forstlichen Oekonomik. Neumann, 1926.
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