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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Über die „Grundbegriffe“ II. 
87 
Gegenstand noch so treffend im Kern erfassen, was ja hier außer 
Betracht bleibt. So muß etwas in Einheit da sein, das schon vor 
diesen Aussagen gegolten hat, unabhängig von ihnen auch weiter gilt; 
und daran nehmen sie gemeinsam Anlehnung, kreisen wie um einen 
ruhenden Pol. 
Kurz, diese Tatbestände zwingen den Schluß auf, es bestehe in 
her Nationalökonomie eine allgemeine, gleichsam also unpersönliche, und 
vom Herkommen getragene Meinung darüber, wie die Bezeichnung 
»Grundbegriffe“ zu verstehen sei. Das Herkommen waltet dabei so, 
haß jene Meinung dauernd zu bestehen weiß, ohne jemals ausgesprochen 
zu werden. 
Freilich, daß in der Nationalökonomie Jeder Jeden verstehe, wenn 
Einer dem Anderen von „Grundbegriffen“ spricht, scheint ja ein Ding 
her plattesten Erfahrung zu sein. In Wahrheit ist der Sachverhalt ein 
wesentlich anderer. Erfahrung spielt hier nur in einer stumpfen Weise 
mit ; nur so, daß die Erfahrung eines Mißverständnisses ausbleibt! Das 
genügt wohl, um jeden Zweifel an der Richtigkeit der Aussage fernzu 
halten, wenn der Bestand jener allgemeinen Meinung wirklich aus 
gesagt wird; und so kommt hinterher der „gemeinplätzliche“ Eindruck 
eser Aussage zustande. Aber sicherlich ist kein Anreiz für unser 
g enken geboten, wenn nichts geschieht, als daß Erfahrung ausbleibt. 
^ ^ mu ssen eben doch erst irgendwie Schlüsse abrollen; und deshalb 
lieh ^ ^ e ^°^ en ’ i ene Tatbestände einmal recht zu würdigen, so lächer- 
uahe sie uns liegen. Nur so kommt man dazu, zunächst den 
achen Bestand einer solchen Meinung zu erfassen, und dann erst 
er steht ganz von selber die Frage: Was macht den Inhalt jener un 
persönlichen und ungeschriebenen Meinung aus? 
II. 
Nach dem Inhalt einer Meinung fragen, die vom Herkom 
getragen wird, führt natürlich erst recht einem Gemeinplatz entgegen, 
allein abermals von der Art dass sich unser Denken niemals Rechen 
schaft darüber ablegt. Das sind eben Dinge, die unserem Auge viel 
zu nahe liegen; so nahe, daß wir sie immerzu übersehen. Wir müssen 
uns daher förmlich zu ertappen suchen bei dieser Meinung. 
Angenommen, die Frage tritt von ungefähr an uns heran: „Grün - 
begriffe“, „was ist das?“ Und nun, wie wir uns dazu verhalten — a 
ist keinen Augenblick ein Zweifel möglich: Wir antworten mit einer 
Aufzählung, alle Male! Wir zählen es augenscheinlich auf, was w
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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