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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Haushalten und Unternehmen, III. 
163 
lungen ganz verschiedenen Ursprunges. In diesen drei Weisen 
verknotet sich das erlebte Geschehen, und gewinnt jene Zusammen 
hänge, die hier allein in Betracht zu ziehen sind. Daneben bleibt 
natürlich die unendliche Vielart übrig, wie sich die Handlungen, sei 
es des nämlichen, sei es verschiedenen Ursprunges, untereinander 
determinieren; da ist die Beziehung keine wechselseitige, es steht 
sich Handeln und Erdulden gegenüber. In ähnlicher Weise ist unser 
Handeln mit dem ganzen Naturgeschehen in Beziehung. Von dem 
eigentlichen Zusammenhang im Handeln ist aber nur jenes Dreierlei 
vorhanden, das man schlagwörtlich als das Auseinander, dasWegen- 
e in ander, und das Miteinander der Handlungen sondern kann. 
Auch jene Flut des Geschehens, das Alltägliche, fällt uns nicht als 
ein knatterndes Nacheinander zu, in das wir erst hinterher Zusammen 
hang denken. Wir erleben auch dieses flutende Geschehen in Hüter 
Zusammenhängen, durchschauen es von Haus aus als ein unablässig 
Auseinander, Wegeneinander, Miteinander. Im Grunde besagt Dies 
nur die Art, wie uns das erlebte Geschehen überhaupt gegeben erscheint, 
kraft jenes Denkens, das mit unserem Handeln urverwachsen ist. Hier 
aber, da wir das Alltägliche ernst nehmen, wird uns damit eine 
Leistung der Alltagskenntnis greifbar. Und die Alltags 
kenntnis just für den Umfang dieser Leistung entbehrlich zu 
machen, darin gipfelt unser Problem! 
Dieses Problem bindet übrigens nur mit jenem Wegenein ander 
und Miteinander der Handlungen an; nicht auch mit ihrem Aus 
einander. Die Art nämlich, wie wir die strebigen, sagen wir die 
«technischen“ Zusammenhänge im Handeln begreifen, das läßt sich 
nicht in wenige „Formeln“ pressen. Dazu sind der menschlichen 
Streben zu v i e i e? und ist ihre Art zu vielgeschieden. Hier wäre nur 
das Schema möglich, wie sich überhaupt unser Streben im lebenden 
b'lusse des Handelns zergliedert; als Ein Schema, weil das Handeln, 
über das uns schon unser Ich die geistige Gewalt verleiht, im Wesen 
nur Eines ist Dieses eine Schema ließe sich nur besondern, 
un d diese Besonderung ist dann Sache von aller Art „Technologie . 
In bezug auf den seitlichen Zusammenhang im Handeln aber, da 
begen die Dinge schon fürs Allgemeine günstiger. Dahinaus wird 
mm unser Problem möglich, als das Suchen nach jenen „Formeln“, 
die jetzt zu erörtern bleiben. 
Der Blick in die Zusammenhänge des Handelns soll also der 
Alltagskenntnis entraten können. Dann gilt es einen Ersatz jener 
ungeklärten Anschauungen, die im Bereiche der Alltagskenntnis gerade 
dazu ihre Hilfe bieten. Wir müssen sie durch klare Gedankengebilde 
11*
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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