Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Haushalten und Unternehmen, V. 
177 
Determination, um als bloße Determinante zu gelten. Geburt ist da 
gleichsam eine erste Tat, Sterben eine letzte, endgültige, folgenschwerste 
Unterlassung. Jene vielgeschmähten „Drohnenlisten“ haben ja gerade 
diesen tieferen Sinn, daß für die Historie die „gewöhnlichen“ Menschen 
nicht geboren werden und nicht sterben; wohl aber die Könige, die 
gekrönten und die ungekrönten, die Pächter der Tat. Aber vor dem 
weitschweifenden Blick, wenn Geburt und Tod zur Reihe der Ge 
schlechter wird, ergeben sich chronische Determinanten, nach deren 
gewaltigen Taktschlägen auch in die „Geschichte“ ein gewisser Rhyth 
mus kommt. Für die Nationalökonomie dagegen erscheinen 
Geburt, Krankheit und Tod von Haus aus relevant; und als chro 
nische Determinanten, die uns als „echte Massenerscheinungen er 
faßbar werden. TT , 
Die „Grenzen“ zwischen der Natur und der Welt des Handelns 
aber, die können so wenig verschwimmen, als je zwischen Rechts und 
Links, oder Innen und Außen, wie überhaupt bei jedem starren 
Lntwederoder der Auffassung. So mag man immerhin von 
einem „generischen“ Handeln reden, ein Handeln einfach, das uns 
geringfügig in seinem Sondertume unerheblich bedünkt, und seiner 
Aufhebung i n Artbegriffen daher nicht recht zu widerstreben weiß. 
Es ist das richtige Kanonenfutter für Zustand und Entwicklung. Auch 
lie gt es nahe, daß ein Geschehen da in Frage stehen muß, das in 
hohem Grade der Bedungenheit durch die Natur ausgeliefert ist. Aber 
wenn dieses arthafte Geschehen auch zu ersticken scheint unter der 
Last seiner Determinanten, im Wesen bleibt es deshalb doch erlebtes 
Geschehen; aufs Haar so, wie die gewaltigste „Haupt- und Staats 
aktion“. Es bleibt nach dem Vorbilde unseres eigenen Handelns für 
uns verstehbar; lauter Streben bleiben seine auslösenden Be- 
dmgungen, w i e immer auch daneben die seitlichen Bedingungen sich 
aufzwingen, die selber arthaften Determinanten. Und daher konnte es 
genau so wenig in „ursächliche“ Ketten eingefügt werden, der „gesetz 
mäßigen Erklärung“ ganz ebensowenig anheimfallen, wie umgekehrt 
etwa ein Thermometer, wenn es nur recht groß ist, zu einem Baro 
meter würde. 
Wie denken wir nun einen Zustand? Wir halten uns ent- 
Weder einen Zeitpunkt vor, um den herum, oder zwei Zeitpunkte, 
2wis '' 1 '"- ’ en ein Geschehen in Wiederkehr gedacht wird. 
Vollzüge bleiben wir uns weniger bewußt als des 
sich im Rückblick auf damals für jeden be- 
. *scn Zeitpunkt ein Vollzug annehmen läßt. Es trennt 
sich also das Geschehen gar nicht eigentlich von jener Zeit. Solange 
° tt! Ottlilienfeld, Wirtschaft als Leben. 12 
Der 
u aen 
Reihe seiner 
mstandes, daß 
1 1 e h i rr _ . ^ .
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Der Österreichische Exporteur. [Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie], 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.