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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

188 
„Die Herrschaft des Wortes 1 
entrückt bleibt. Und das ist allein die Zahl derMittelglieder im 
Zusammenhalt; ob es nämlich mehr oder weniger Mittelglieder sind, 
über die hinüber eine gegebene Handlung mit einer gegebenen anderen 
zusammenhängt. Es soll aber der Zusammenhang innerhalb einer 
Gruppe von Handlungen, die sich stetig verjüngt, ein wesentlich innigerer 
sein, als er in allen Richtungen nach außen weitergeht. Nun, dieser 
Zusammenhang ist nur dann im wesentlichen Sinne ein derber 
geknüpfter, sobald die Handlungen, für die er im Inneren steht, alle 
unter sich so Zusammenhängen, daß nur sie selber, und keine 
weiteren Handlungen, als die Mittelglieder des Zusammenhanges er 
scheinen. Dann rollt auch der Kreis der Handlungen, die so verbunden 
sind, in die Zeit weiter. Denn es kommt diese unvermittelt all- 
seitige Bedungenschaft überhaupt nur so zustande, daß ihr immer 
neue Handlungen anheimfallen. Sonst geht ja der Allbedungenheit, 
die ebenso aus der Zukunft zurück, wie aus der Vergangenheit heraus 
ihr Schiffchen weben läßt, der Atem aus. Im Sinne dieser Bedingnis 
verjüngt sich also die Gruppe der betroffenen Handlungen unaufhörlich, 
bis mit dem Versagen dieser Bedingnis auch die Folge der so zu 
sammenhängenden Handlungen abreißt. 
Diese Allbedungenheit zwischen Handlungen ist natürlich in ver 
ständigem Sinne zu nehmen. Von dem weiterfließenden Geschehen wird 
immer nur ein Kern in so straffem Zusammenhalt erlebt; ein Rest 
von Handeln wird sich mehr oder minder lose angliedern, von dem 
rollenden Kreise gleichsam mitgeschleift. Aber dieser Kern genügt, 
um überall dort, wo jene Allbedungenheit vorherrscht, von einer in 
sich ruhenden Einheit des Handelns zu sprechen. Jene Be 
dingnis liefert selber den inneren Grund, aus dem das Fortbestehen 
dieser Einheiten des Handelns verständlich wird. Es sind uns auch 
äußere Gründe dafür geboten. Sie liegen mit dem Einklang vor 
zwischen dem Innenzusammenhang, dem Zusammenhalt des Flandelns, 
und den Determinanten des letzteren. Darauf kann ich nicht eingehen 
und beschwöre nur flüchtig das Gleichnis des Organismus herauf. 
Jene Allbedungenheit, die sich mit dem Geschehen weiterschleppt, 
findet im „Leben“ ihr Bild; während ich für jenen „Einklang“ schlecht 
hin an die Abhängigkeit von Raum, Licht, Luft, Nahrung erinnere. 
In dieser Art grenzen sich aus dem Handeln schon durch sein 
Erleben selber Einheiten heraus. Unserem Denken sind diese Ein 
heiten also gesetzt — scheinbar nur unserem rückschauenden 
Denken: die Art, wie z. B. auch in der Wissenschaft gedacht wird. 
Es erscheinen aber diese Einheiten auch dem Denken gesetzt, das am 
Erleben selber beteiligt ist; das gilt unter Vorbehalten, die hier keinen
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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