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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

202 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
klärende Definition, sei es auch nur für bestimmte Zwecke, 
etwas leisten soll, dem doch nur die schildernde Auflösung 
recht gewachsen bleibt. Durch den Zwang zur Interpretation sind 
eben die Juristen zum Wortdienste einmal verdammt. Es muß bündig 
außer Zweifel gesetzt sein, worauf der oder jener Gesetzesausdruck 
anwendbar wäre. Wortstreit ist dabei im Wesen unvermeidbar; so 
kommt es für die Juristen auch in dieser Hinsicht stets auf eine 
„höchste Instanz“ an; schon für die Gesetzesauslegung, soweit sie an 
einer Wortdeutung hängt. Der Laie nun, der an die völlige Andersart 
dieser Aufgabe nicht denkt, hält dann natürlich das Gebilde für 
schwer verständlich. Hier ist es weniger verwunderlich, wenn der 
Laie förmlich pflichtschuldigst vor einem „Unbegriffe“ steht, und sich 
vor dem Kitzel des Wortes ins Anschauliche flüchtet: Ein Gebäude, 
drinnen ein Haufe schreiender Menschen, und hinterher, in der all 
morgendlichen Zeitung, unendliche Zahlenkolonnen 1 
Ähnlich liegt es auch dann, wenn die Verhältnisse nicht so er 
schwerende sind. Für die Gebilde, vor denen unser Denken im 
„Außen“ steht, nehmen wir vor allem ihren Namen in Empfang. 
Das Wort bleibt der wertvollste Besitz, weil es zu streiten und zu be 
haupten erlaubt, mit oder ohne Hintergrund von Gedanken. Der 
letztere fehlt ja in solchen Fällen auch so ziemlich. Wir staffieren das 
Wort nur mit ein bißchen Anschauung aus, verknüpfen ihm einige 
zusammenhanglose Bilder. Diese Flucht ins Anschauliche ist gerecht 
fertigt, weil wir eben auf den bestimmten Namen hin auch das so 
Benannte als ein Bestimmtes erfassen wollen. Aber so verzeihlich es 
erscheint, kleinmütig bleibt es doch von unserem Denken, wenn wir 
ratlos vor Gebilden stehen, die wir bis ins Innerste durch 
schauen könnenl Weil unser Denken in solchen Fällen der 
Struktur nicht gewachsen ist, wirft es überhaupt die Flinte ins 
Korn, und umklammert den allzeit getreuen Retter, das Wort — als ob 
nicht außer der Struktur, und eigentlich als das Wesentlichere, die 
Gliederung in Betracht fiele, der unser Denken jederzeit ge 
wachsen bleibt! Allerdings, um das einzelne Gebilde, die einzelne Art, 
z. B. also „Börse“, von anderen abzusondern, dafür sagt uns die 
Gliederung gar nichts. Trotzdem ist es just diese Gliederung, die 
hier jenen Durchblick erlaubt, jenes Erfassen der inneren Bedingnis 
des Fortbestehens, wie es für den Teil des Naturgegenstandes im 
Wesen ausgeschlossen bleibt. 
Anmerkung: Wo unser Denken nicht der Struktur, nicht den strebigen 
Zusammenhängen gewachsen ist, wird es auch aus einem anderen Grunde
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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