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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Haushalten und Unternehmen, XII. 
217 
„Sitte“, „Recht“! Diese sind unzertrennlich vom Handeln, wo 
immer für das Handeln mehrerer eine Wiederkehr in Frage kommt. 
Sie erweisen sich als Eines Geistes Kind mit dem Zuständlichen Ge 
bilde! Denn wie jene Art Zusammenhänge eine erste Sorge für den 
vorschauend Handelnden sind, so liefern sie auch den ersten Anlaß 
dafür, erscheinen als der eigentliche Antrieb, Gebilde zu denken. Wenn 
sie nämlich dem Äußeren nach dazu hinleiten, daß es unter den Han 
delnden zu einem Ausschluß für Einige gegenüber allen Anderen 
kommt, so liegt da im tieferen eine Aussonderung inniger ver 
flochtenen Handelns zugrunde; und das ist eben die Einheit der 
Gliederung, das Zuständliche Gebilde. 
Anmerkung: Robinson, z. B., dessen Handeln aller Verflechtung 
mit fremdem Handeln entrückt ist, hätte gar keinen Anlaß, ein Gebilde zu 
denken. Sein ganzes Handeln ist gleichsam nur Eine und ungestörte 
Handlung, die bloß in sich selber strebig verknotet ist, nach einzelnen und 
wiederkehrenden Akten; es ist nur eine „zielsame Verkettung“ von lauter 
spezifischem Tun; und so begründet sein Handeln selbst dann, wenn es zu- 
ständlich gedacht wird, keine weitere Einheit, als sie schon mit seiner 
Person gegeben ist. Bei dem Erscheinen von „Freitag“ ändert sich die 
Sachlage mit einem Schlage. Natürlich kann sich Robinson schon vorher 
den Luxus erlauben und kann das schlechthin Abgesonderte seines Handelns 
als ein Ausgesondertes denken, als ein Gebilde. Diesen Luxus wird ihm 
schon die Erinnerung lieb und wert machen; er ist ja ein Versprengter der 
geselligen Welt; jener Welt, der z. B. selbst jeder „Einsiedler“ angehört. 
Der letztere erfreut sich „Eigentums“, wie gering es immer sei. Vielleicht 
steht er auch irgendwie im „Verkehre“ — und wenn es nur die Duldung 
seiner völligen Abkehr wäre, auch damit ist ein Bezug zum Allzusammenhang 
vorhanden; damit ist schon etwas Ausgesondertes, eine Einheit begründet, 
die gleichsam nur in der Tatsache mit der Einheit des persönlichen Lebens 
zusammenfällt. Seine „Haushaltung“ ist doch wenigstens in jenem mittelbaren 
Sinne eine „Gesellung“. Um auch Dies hier gleich zu sagen, gilt Ähnliches 
erst recht von einer „Haushaltung“, die abermals nur auf zwei Augen steht, 
die jedoch in höherem Grade, als es für den „Einsiedler“ gilt, anderen 
Einheiten an-, und umfassenderen Einheiten eingegliedert ist. Hier ist dann 
vollwichtiger Anlaß da, ein Gebilde zu denken. 
Die Robinsonade, das „Ungebilde“, kann bloß von einem Denken, das 
der dritten Dimension noch "ermangelt, für die Einheit genommen werden, 
die schon in ihrer zahllosen Wiederholung die Welt des Handelns ergäbe; 
wobei dann einfach nur die „Verkehrsmöglichkeiten“ hinzuträten. Will man 
es auf diese Welt abgesehen haben, und studiert das Spiel der Zusammen
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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