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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

236 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
Gebilde läuft nur in der Tatsache über diese selber hin; im Grundsätze 
über ihre Begriffe! 
Die Formeln Gesellen und Haushalten sind für das Alltagsleben 
aller Zeiten die Schlüssel. Sie stehen im wesentlichsten Sinne außer 
Entwicklung, gehören zum eisernen Inventar des Handelns. Die 
Formel Unternehmen dagegen ist im Kreise ihrer Voraussetzungen von 
der Entwicklung emporgetragen worden. Es prägt sich eine all 
gemeinste Entwicklung des Alltags darin aus, ob diese Formel mehr 
oder minder als ein brauchbarer Schlüssel erscheint. Für den Alltag 
unserer Zeiten gilt da zweifellos ein Anschwellen. Die Tochtergebilde 
gehen immer mehr auf eigenen Füßen, und mit steigend dröhnenden 
Schritten. 
Anmerkung: Man könnte sich fragen, ob die Formel Unternehmen 
das notwendige und ausschließende Dritte für die beiden Ur 
formein bedeute. Ich beziehe mich offenbar nicht auf das bloße Abgehen 
von der „Privatunternehmung“ oder sonst auf einen noch so einschneidenden 
Wandel in der „Unternehmungsform“, selbst ein Wechsel in der Voraus 
setzung für diese Formel — „Buchgeld“ — kommt jener Frage nicht mehr 
nach. Sie zielt darauf ab, daß es vielleicht nur an Bedingungen hängen 
kann, ob nicht ein künftiger Alltag noch ganz anderen Arten der Gliederung 
gewachsen sein wird. In Frage stünde die Möglichkeit eines wesent 
lichen Fortschrittes im Generalbaß unseres Handelnsl 
Welche Bewandtnis es mit einem solchen Fortschritt hätte, läßt sich in 
einer anderen Richtung verbildlichen: im Glanzbereiche des „in sich gekehrten 
Handelns“, in der Mathematik. Da ist wortfreies Denken geschäftig, 
allen Möglichkeiten seiner Bewegung nachzugehen. Die kürzesten Wege, die 
es es dabei ausspürt, kommen unter einer gewissen Voraussetzung auch allem 
anderen Denken zugute. Die Voraussetzung ist das Ausgehen von „Ein 
heiten“, von bedingt Zusammenhanglosem; daher wird das Überdenken der 
Erscheinungsabfolgen stets nur durch Mathematik selig, sei es auch nur im 
Wege der Umdichtung. Und in diesem Bereiche wäre nun das lehrreiche 
Gleichnis mit der „Erfindung“ der Infinitesimalrechnung geboten; da 
kamen brachliegende Möglichkeiten der Denkbewegung erst an die Reihe, 
ausgenützt zu werden. Das ergab nun einen Fortschritt, der selbst dem Laien 
als ein wesentlicher einleuchten muß. 
Einen Fortschritt, rein theoretisch betrachtet, stellt eigentlich schon die 
Formel Unternehmen vor. Sie kann den Urformein kein Jota rauben, 
genau so wenig, wie jener mathematische Fortschritt dem Vorhandenen Ab 
bruch getan hat. Die Frage lautet also gleichsam, ob die Formel Unter 
nehmen der einzig mögliche, oder nur schlecht und recht ein Fortschritt
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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