Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

- «' i ; -v HOä 
Haushalten und Unternehmen, XVIII. 
241 
sie in Fühlung mit der Forschung in Tatsachen. Das gilt trotz des 
so heftig geführten Kampfes; der kein Wortstreit war, und den trotzdem 
das Wort vergiftet hat. Nie wirkt die Macht des Wortes so heim 
tückisch auf uns, wie dort, wo unsere grundsätzlichen Anschauungen 
sich in Worte kleiden. Das Wort ist es stets, das die Menschen ver 
hetzt, weit über den Zwiespalt in der Sache hinaus. Wer den Frieden 
will, muß diesem Aufreizer den Krieg erklären. 
Wo das Wort entzweit, muß der Geist versöhnen. Wie ein 
Friedensruf klingt auch in diesen Streit ein Satz hinein, der so recht 
als Wahlspruch unserer Wissenschaft gelten darf. Er ist in jenem 
einzigen Gedicht enthalten, das auch aller Erkenntnis das Hohe Lied 
gesungen hat; nicht jubelnd, sondern herb und zerrissen, aber nur 
um so gewaltiger. Am gewaltigsten vielleicht mit jenem Satze, der 
vor Wort und Sinn und Kraft getrost die Tat stelltI 
Fs will zwar anmaßend scheinen, wenn eine einzelne Wissenschaft 
nach diesem Satze greift; er verweist ja auf den Urquell unserer Er 
kenntnis, und zugleich auf jene Grenze, an die immer wieder die Meta 
physik hingelangt, wenn sie alle anderen Grenzen überschritten hat. 
er dem unsterblichen Gedanken, den jener Satz kündet, wiegen sich 
au ch die Träume, denen in der innersten Menschennatur ihr Recht 
gewahrt bleibt, jene Träume, die in ihrer hehren Reinheit nur im 
wortverächterischen Gleichnis Ausdruck finden, und niemals wortselig 
SUK *’ se Fg nur des wahrhaft Schöpferischen, der Tat. 
Dennoch, am ehesten darf unsere Wissenschaft jenen Satz in 
^.nspruch ne hmen. Auch sie blickt aus nach der Gottheit lebendigem 
sucht warmes Leben, sucht Menschenschicksal. Und wie 
- zweite, schlägt diese Wissenschaft das Wort in Fesseln. Der 
Erdul enCn ^ atZ £ es prochen hat, das war der Welt des Handelns und 
das I GnS köchstgeborenes Kind; vor dessen wunderbarem Auge sich 
en und sein Schicksalszug erschlossen, wie vor keinem anderen, 
er r a' Var ^ er dichter zugleich, der das Wort gehaßt, wie keiner; 
er' aUS königlicher Gewalt des Geistes unser Deutsch geadelt hat; 
r » er noch aus dem Klang der Worte süßesten Zauber schuf. 
A ° ^ at wa hrhaftig die Wissenschaft des Alltäglichen ein lauteres 
c t auf den Wahlspruch, den einigenden und befreienden: 
Im Anfang war die Tat! 
Kleide, 
keine 
aber 
V - G “tt!-Ottim en feld, Wirtschaft als Leben. 
16
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.