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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Ausblicke, I. 
243 
selbst schon überaus tief gehen. Gewiß, auch darüber kann man sich 
Rechenschaft ablegen, in welcher Art unser Denken über dem Worte 
„wirklich“ zu einer bedingten Ruhe kommt. Ob man mit solchem 
Bekenntnis aber Zustimmung abringt, ist mehr als die Frage. In jenem 
eigenen Falle zwar, wenn das Wort gleichsam nur ornamentale Ver 
wendung findet, müßte der Schrecken des Wortstreites noch nicht 
hereinbrechen. Der Stachel zu ihm fehlt, solange nicht der ent 
scheidende Gedankengang über einem Worte scheitelt. Darauf 
kommt es ja an; es darf eben niemals das Wort als bloßer Lücken 
büßer einspringen. Sonst kocht man nur mit Wasser. In Nebensachen 
sind wir ja unrettbar dazu gezwungen. Es scheint aber vielleicht, daß 
ich von meiner Seite auch in der Hauptsache mich vergehe, und fort 
während mit dem Worte „Erleben“ sündige 1 Nun, um eine Stufe 
steht es damit unstreitig besser. Es hat dieses Wort doch mitge 
holfen, früher und jetzt, den gleichen Gedanken etwas sachlicher zu 
entfalten, den das Wort „wirklich“ nur mit seinen eigenen zwei Silben 
zu stammeln wüßte. 
Vielleicht sind auch im Wesen Unterschiede da. Beweisen kann es 
ja nicht die Spur, was man so aus Worten herausklügelt; bezeichnend 
aber bleibt es immerhin, daß z. B. die deutschen Worte „wirklich“, 
„Wirkung“, „Tatsache“ doch nur Bilder sind, dem Handeln ent 
lehnt; von dorther also, wo das Wort „Erleben“ sachlich klingt. 
Und wahrhaftig, hinter „Erleben“ und „Handeln“ da lebt und webt 
jener gewisse Zusammenhang, der sich immer noch beliebig auf Worte 
spannen läßt: „Streben und Erfolg“, oder „Zweck und Werk“, oder 
„Wunsch und Erfüllung“, oder „Absicht und Erzielung“, oder „Begehr 
und Befriedigung“, oder „Bedürfnis und Stillung“, wer weiß in wieviel 
Arten noch des Ausdruckes, die je nach Dienlichkeit zur Verfügung 
stehen. Sicher ist, daß just dieser Zusammenhang ein Urtümlichstes 
bedeutet. Als das unmittelbar Empfundene hat er vor allem Ge 
dachten den vorbildlichen Schritt voraus. Z. B. vor jenem 
kurzatmigen Zusammenhang, den wir als „Ursache und Wirkung“ aus- 
s *gen, sofern wir nicht mit der Aussage „Kraft und Wirkung“ noch 
um eine Stufe tiefer im lebendigen Denken stecken bleiben; jenem 
Zusammenhang, mit dem wir eine Abfolge von Erscheinungen denken, 
von der wir es im Sinne eines „Gesetzes“ wissen oder doch aus anderen 
Gründen annehmen dürfen, daß sie ihrer Verallgemeinerung standhält. 
Da s sind Dinge, die eigentlich nicht mehr zählen. Ich will damit bloß 
dem Scheine wehren, als ob ich wissentlich selber mit Worten 
Mißbrauch triebe. Ich meine eben, solange sie auf jenen 
Zusammenhang abzielen, dessen sich unser nachhinkendes Denken 
16*
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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