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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Ausblicke, I. 
247 
selber. Und wirklich ist es noch der „Gerinnung“ fähig. Wenn man 
z. B. sagt: „Zu allen Zeiten hat sich das Deutsche Reich als ein Hüter 
des Weltfriedens bewährt“, dann ist hier Geschehen jener eigen 
tümlichen Art zuständlich erfaßt. Der Zustand verbirgt sich hier im 
„Hüten“, das offenbar nur in einem steten Wandel des „hütenden 
Geschehens möglich ist; aber die Entwicklung in der Richtung eines 
„Preisgebens“ wird hier im selben Laufe verneint, 
Erlebt, in jenem ernsten, für unser Denken ruhsamen Sinne, ist 
dieses eigentümliche Geschehen aufs Haar so wenig, wie das Zu- 
ständliche Gebilde, dem es zugeschoben wird. Es ist abermals eine 
denkende Umformung von Erlebtem; nur wieder anderer Art. 
Einen greifbaren Fall ihres Herganges führe ich im rohen Schattenriß 
vor- Inmitten eines Zuständlichen Gebildes, denken wir gleich an einen 
„Staat“, drängt sich eine wimmelnde Menge erlebten Geschehens durch 
den Engpaß weniger Handlungen; an denen verdichten sich einfach 
<Ee vielgearteten Zusammenhänge des nachdrängenden Geschehens. 
fasst nun unser Denken zu und ballt auch diese Handlungen noch 
zu einem schlichten Geschehen zusammen, das nunmehr aus dem 
Zuständlichen Gebilde ausfließt. Auch hier ist also persönliches 
Handeln, unmittelbar jene wenigen Handlungen, mittelbar das Gedränge 
hinterher, in einer eigenen Art entpersönlicht worden. Unser 
Denken braucht aber nur schärfer hinzublicken, und dann kommt schon 
der Vorstellung nach, für die Forschung aber greifbar in „Tatsachen“, 
das erlebte Geschehen auf Kosten dieser Umformung zu seinem Rechte; 
es entwindet sich der letzteren. Beim Lösen der gedanklichen Um 
schnürung fällt dieses Geschehen zu lauter Handlungen auseinander, 
die nur i n einer ganz besonderen Weise verknotet und determiniert 
erscheinen. Namentlich fallen hier die „Rechtsverhältnisse“ in Betracht, 
di e aber nicht 
die Auferstehung wohl 
die „entladenden“ bezeichnen kann 
minder im Spiel des Geschehens und seiner Deter 
minanten auflösbar sind. Am ehesten blüht 
jenen Handlungen, die man als . , 
und die gleichsam die Platzhalter jenes eigentümlichen Geschehens 
slQ d: die „Haupt- und Staatsaktionen“. Das nachdrangende, den Zu 
sammenhang gleichsam „spannende“ Geschehen aber das mit seiner 
dichtesten Partie im Alltag umherwimmelt, bleibt vielleicht überhaupt 
uur im Sinne von Zustand und Entwicklung erfaßbar. Je deutlicher 
nun » D ’• 
je mehr 
Aktionen 
mehr 
dieser Schattenriß mit dem Geschehen „draußen“ harmoniert, 
^ es uns erfaßbar scheint, daß hinter den „Haupt- und Staats- 
a * s dem Geschobenen, der Alltag das Schiebende sei, desto 
Politik“ ind W ' f ZU der kürzenden Aussage verleitet, daß in der „Hohen 
das „Wirtschaftliche“ zur Geltung käme. Ich kann es hier
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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