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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Ausblicke, I. 
2 49‘ 
der Personen geltend, die schattenhaft hinter dem nachdrangenden 
Handeln stehen. Man könnte sagen, es ist die Oberperson auch in dem 
Maße Individualität, als es ihrerseits die Unterperson ist, und eben 
im Sinne jener Einklänge; in der Einheit „Französische Politik’ spiegelt 
sich deutlich „der Franzose“. 
Warum unser Geist auch hier keine Willkür verbricht, sondern es 
dem Erleben selber ablauscht, wie er mit dem Erlebten glatter fertig 
wird, das läßt sich in Kürze nicht erläutern. Die frühere Erläuterung 
des gleichen Sinnes war auch nur eine Gewalttat der Kürzung; beim 
Zuständlichen Gebilde wohl, aber noch um ein Stockwerk hoher ist 
es nicht möglich. Dem Äußeren nach habe ich den Eingriff unseres 
Denkens ja angedeutet. Man kann hier nicht gut sagen, daß unser 
Denken einem „roten Faden“ folge. Denn auch in seiner Umformung 
ist das Geschehen ein stetig fließendes; es fällt nicht in Zustän a ® 
einander, die nun erst zu heften wären. Eher trifft das Bild zu, da 
unser Denken der Stromlinie in jenen strömenden Einheiten au 
der Spur bleibt. Aber richtig zu begreifen ist der Hergang dieser 
Umformung, wie auch die Befugnis zu ihr, nur aus dem Glieder 
bau, aus der „Struktur“ des Zuständlichen Gebildes, die ich voll 
ständig übergehen mußte. _ 
In diesen Richtungen bleibt ganz besonders viel zu tun, weil hier 
das juristische Denken so außerordentlich viel vorgearbeitet hat. 
Staats-, Verfassungs-, Verwaltungs-, Genossenschaftsrecht, das bezieht 
sich mittelbar Alles auf diese denkende Umformung des oberpersön 
lichen Handelns. Die Oberperson verhält sich zur „moralischen“, 
„juristischen Person“ genau so, wie das „aktionswissenschaftliche“ 
Denken zum juristischen. Neben der Fülle dieser Vorarbeit, die ebenso 
hoch zu bewerten, wie vorsichtig zu gebrauchen wäre, liegen die 
Schwierigkeiten des Stoffes selber auf der Hand. Die bloßen Worte 
„innere“ und „äußere Politik“ erinnern daran, daß hier die Gliederung 
irgendwie ä double ressort vorhanden sein muß. Es läßt sich auch 
sofort absehen, daß beide Male so etwas wie Hebelarme der Macht 
sich ausgestalten müssen. Man denkt unwillkürlich an die „Französische 
Verwaltung“, jenes kunstvolle Hebelwerk, das sich, aus guten Anfängen, 
em Großmeister der Tat zurechtgefügt hat; an welchem Hebelwerk 
dann die bunteste Reihe geschaltet hat, und heute noch schaltet, mit 
dem stehenden Erfolge, daß sich der französische Alltag wie aus einem 
archimedischen Punkt heraus bewegen läßt. Und so gehen die Hebel 
arme auch „hinaus“, als die gigantischen Brecheisen der Völkerschick 
sale. Für die Arbeit an ihnen, da bedeutet es schon etwas, ob der 
„rechte Mann am rechten Platze“ steht; mit anderen Worten, durch
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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