Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

268 
„Die Herrschaft des Wortes“, 
V. 
Unser Denken wird der Welt des Handelns einmal nicht anders 
gerecht als durch ein kürzendes Verfahren. Da steht es nun vor einer 
recht klaren Wahl. Es hält sich entweder an das erlebte Ge 
schehen selber, an das grüne Handeln, muß daraus aber nach 
jenem Wenigen trachten, das ihm den ungeheuren Rest 
entbehrlich macht. Oder es geht von Haus aus in Bausch 
und Bogen vor, um auf solche Weise das erlebte Geschehen in seiner 
breiten Gesamtheit zu bewältigen. Da und dort ist das Ziel das näm 
liche: die All-Einheit dieses Geschehens zu erfassen! Kommt es also 
im ersten Fall auf eine Auslese im Stoff an, so fallen jene Hand 
lungen in Betracht, die an den Linien des dichtesten Zu 
sammenhanges liegen; über die sich die Hauptadern des All 
zusammenhanges hinziehen. Und wenn es sich im zweiten Falle um 
eine gedankliche Bewältigung des Stoffes handelt, so kann dies 
nur eine solche im Sinne von Zustand und Entwicklung sein; 
weil da allein das Geschehen nicht vom Zeitenlaufe abgelöst wird, 
neben dem ja der Allzusammenhang einhergeht. 
Damit liegen schon die beiden Spielarten vor, in denen unzer- 
fällende Erkenntnis möglich erscheint! Von ihnen ist die eine genau 
so unentbehrlich wie die andere; denn keine reichte allein aus, um 
der Welt des Handelns gerecht zu werden. Nicht, als ob sich diese 
Welt im Lichte solcher Erkenntnis fälschte! Man könnte eher sagen, 
sie verebnet sich; ähnlich wie es beim Zeichnen eines körperlichen 
Gebildes eintritt. Namentlich das „geometrische“ Zeichnen, jenes nach 
„Grundriß und Aufriß“, kann hier als Gleichnis dienen. Wie Aufriß 
und Grundriß je für sich nur unvollkommen sind, aber aufs beste sich 
ergänzen, genau so halten es auch jene beiden Spielarten unzerfällender 
Erkenntnis. Aber wie der Zeichner dem körperlichen Gebilde über 
haupt nur im Sinne von Aufriß und Grundriß nachzueifern vermag; 
so weiß unser Geist auch nur in jenen beiden Arten der Welt des 
Handelns beizukommen. Nun liegt es sofort nahe, die beiden Spiel' 
arten möglicher Erkenntnis als die letzten Daseinsgründe vo» 
zwei Wissenschaften anzusehen. Von Diesen gilt dann, daß sie 
einander ergänzen. Allein, weder könnte die Eine jemals in der Anderen 
aufgehen, noch wäre neben ihnen eine dritte Wissenschaft möglich; 
die in erschöpfender Vollkommenheit sie beide aufwiegen würde- 
Diese dritte, vollkommene Wissenschaft, die ist für unseren Geist genau
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.