Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

294 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
am Gesichtspunkte hänge, ob die Wissenschaft vom Menschheits 
leben im Sonderbegriffe gipfle oder im Artbegriffe. In ihrer einen 
Form würde sie zwar der Historie Schwester bleiben; alle Artbegriffe 
wären da ihr bloßes „Requisit“; genau so wie es „Volk“, „König“, 
„Verfassung“, „Krieg“ usw. für die Historie sind. Ihrer anderen Form 
nach aber würde sie in einem Begriffs-Systeme ihren Schwerpunkt 
finden, mithin den „systematischen Naturwissenschaften“, Zoologie, 
Botanik, Mineralogie, in irgendeiner Annäherung zur Seite treten. 
Allein, der Gedanke, daß ein solches Kippen des Gesichtspunktes, und 
mit diesen Folgen, innerhalb der Wissenschaft vom Menschheitsleben 
eintreten könnte, dieser Gedanke ist in sich unmöglich. Der 
Beweis ist bald geführt. 
Es war zu erwähnen, wie Menschheitsleben und Geschichte nur 
Kinder unserer Auffassung sind, und wie hinter ihnen gemeinsam die 
Welt des Handelns steht. Diese „Welt“ ist nun selber schon das Kind 
einer bloßen Auffassung; jener, deren Gegenstück die „Natur“ zum 
Kind hat. Diese wechselnde Auffassung bezieht sich auf unser ver 
schiedenes Verhalten gegenüber dem duldenden Erlebnis, den sich ab 
lösenden Empfindungen. Irgendwie müssen wir uns zu diesem 
duldenden Erlebnis verhalten. Bei ihm können wir niemals stehen 
bleiben, wie es uns gegenüber der Welt des Handelns möglich ist, 
ohne daß wir uns für die Wahl „Menschheitsleben“ oder „Geschichte“ 
entscheiden. Wenn wir uns dieser Wahl enthalten, so besagt dies nur, 
daß wir jene Welt nicht schon in ihrer All-Einheit begrifflich zu erfassen 
suchen; trotzdem bleibt sie uns vor dem Denken, im einzelnen, oder 
als Ding der bloßen Vorstellung. Aber für die Wahl: „Welt des 
Handelns“ oder „Natur“, da müssen wir uns entscheiden, oder wir 
müßten einfach zu denken auf hören. In diesem Sinne liegt 
hier ein starres Entwederoder der Auffassung vor. 
Sind daher auch „Welt des Handelns“ und „Natur“ nur „Gebiete“, 
so gewiß keine, die wir aus unserem Denken hinaus versetzen. Denn 
aus unserem Denken „hinaus“ geht der Weg notwendig schon ent 
weder in die Welt des Handelns oder in die Natur. 
Nun halte man sich die Hierarchie dieser Auffassungen und ihres 
Wechsels vor. Primär ist der Wechsel zwischen „Welt des Handelns“ 
und „Natur“. Sekundär ist der Wechsel zwischen „Geschichte“ und 
„Menschheitsleben“. Ein Wechsel, der innerhalb der Wissenschaft vom 
Menschheitsleben einträte, wäre etwas Tertiäres. Am primären 
Wechsel gabelt das Denken und sein Stoff; an der einen Zinke das 
zerfallende Denken und die Erscheinungen, an der anderen Zinke das 
unzerfällende Denken und die Erlebungen. Hiermit gabelt auch schon
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.