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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

29B 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
dringen vermag, im Enthüllen des mit ihm selber verwachsenen 
Handelns, das hier überall dahintersteckt. Und in diesem Geiste 
sind die Worte zugleich Gräber des Geschehens, Verknöcherer. 
XI. 
Die wortfrommen Eindrücke unseres Denkens machen wohl den 
Anfang; aber erst unsere hergebrachte Logik bringt System in die 
Sache! Auf den ersten Streich wird alles Nennbare über einen 
Leisten geschlagen; und mehr als dies. Denn jedes beliebige Wort 
gilt einfach schon als solches für einen „Begriff“, hier natürlich in 
Gänsefüßchen; wobei es eben ganz gleichgültig ist, ob das Wort einen 
Gegenstand des unzerfällenden oder des zerfällendeu Denkens vertritt, 
oder der mathematischen oder sonst einer Erkenntnis, die sich an das 
knüpft, was durch unser Denken selber gegeben ist; oder sei es über 
haupt nur ein Wort, eine Einheit der Sprache, der keine Einheit un 
serer Gedankenwelt entspricht, mit der nur eine Nestel des Zusammen 
hanges vorliegt; oder gar nur ein Pflaster für Gedankenrisse. Einerlei, 
ein „Begriff“ liegt vorl Der zweite Streich über den Leisten geht nun 
in der Richtung der Behandlung dieser „Begriffe“: ihre Defi 
nition. Auch in dieser Hinsicht gilt für diese Logik, die mit der 
wissenschaftlichen Logik fast nichts, die nur mit den eingerosteten 
Gewohnheiten unseres Denkens zu tun hat und einer entarteten 
Scholastik entspricht, einer Rückbildung dieser zwar „formalen“, aber 
doch vollendeten Denkweise, für diese Afterlogik gilt überall das 
„Schema F“. Tritt eine Teilung ein — „Realdefinition“, „Nominal 
definition“, „genetische“ usw. — so gilt dieses „F, a“, „F, b“ usw. wieder 
für jedes beliebige Wort! Auf unseren Fall angewandt, müßte also 
z. B. „Elefant“ aufs Haar im nämlichen Hergang definiert werden 
wie „Freund“ oder „König“. Vergleichen wir etwa die beiderseitige 
Lage gegenüber der „Realdefinition“, die als Schema „F, a“ vorzunehmen 
wäre; für „Elefant“ ganz so wie für „Freund“. Dort bekäme man 
etwas unter die Hände, was sich für eine „Erklärung“ sozusagen nur 
tastend umfahren läßt; wenn man nicht sofort auf Verallgemeinerungen 
zurückgreift, die gleich die ganze „organische“ Welt angehen. Hier 
dagegen bekäme man mit etwas zu tun, das aus dem Handeln, und 
damit zugleich aus unserem Denken geworden ist; die Wechsel 
beziehung zum Empfinden eingerechnet. Als „Freund“, der hier zu 
definieren wäre, ist ja einfach ein „Verhältnis zwischen Handelnden“ 
auf den Kopf einer beteiligten Person ausgesagt, gleichsam also ins
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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