Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

323 
B i k 
686^^21 3 4 6. 
Ausblicke, XIV. 
danklich auszuschweifen. Es sind nichts als rohe, mystisch unklare 
Anklänge an jene „Lehre“, wenn die „Systematische Nationalökonomie“ 
von „Faktoren der Produktion“ spricht, von der gewissen Dreiheit 
„Natur, Kapital, Arbeit“ — alles aus dem Zusammenhänge hier zu 
verstehen. Die Dreiheit, die sich endlos um die Ehre katzbalgt, wer 
bei der Kabbalistik der „Werterzeugung“, der „Werteschaffung“, die 
Rolle des Ersten Magiers zu spielen hätte. Hier herum ist es zu einem 
wahren Brutnest der Mystik gekommen. Ihm ist jene Phantasmagorie 
einer „Verteilung“ entstiegen, mit der, neben verwickelten, auch die 
einfachsten Dinge auf den Kopf gestellt werden. Von hier lösen sich 
auch die hohlen Blendworte „produktiv“, „unproduktiv“, „werte 
schaffende Stände“ und so weiter ab. Dahinter steht eben, als Re 
fugium des Tiefsinns, überall die „Große Unbekannte“: „Wert 1 Das 
Lügenwort, das bei dieser, wie vielleicht bei keiner anderen Gelegenheit 
unser Denken höhnt und nasführt. Nach jenen Erzeugnissen seiner 
Wissenschaft greift dann auch der Alltag und verschafft sich damit für 
das Gezänke seiner Schichten die giftigsten Pfeile. Direkte oder in 
direkte Verbalinjurien, die um so mehr verletzen, weil darunter zwar 
niemand was Rechtes zu denken weiß, aber desto überzeugter bleibt, 
daß sich dabei unendlich viel und Tiefes denken lassen muß. Hier 
überall feiert die Wörterei die wahrsten Orgien. 
In jenen Untergründen der „Not“ und „Macht“ ergeben sich unter 
anderem Verhältnisse, die man als „Zweckförderung“ und „Zweck 
hinderung“ anklingen lassen kann. Nun geht aber die „Not“ durchaus 
nicht ohne Rest im „Zweckhindernden“, die „Macht“ ebensowenig im 
„Zweckfördernden“ auf. Das will sagen, die urwüchsige, scheinbar so 
lapidare Sonderung „spießt“ sich, wenn man sie in ernstere Sonde- 
Tungen einzugründen sucht. Selbst das „Dasein einer Mehrheit von 
Handelnden“, oder das „Vorhandensein von Grenzen“ fällt für den 
eindeutigen, klaren Bestand dieser „Grundverhältnisse“ durchaus nicht 
so wuchtig in die Wagschale, als es scheinen mag. Auch hier ver 
bricht unser Denken Willkür; darin, daß es überall an rein tatsächliche, 
um nicht zu sagen zufällige Verhältnisse sich anklammert. Im 
kecken Zugriff hascht es eben nach dem Greifbarsten. Je mehr nun 
unser Denken die Schärfe steigert, desto mehr blickt es nach dem 
Prinzipiellen aus; und dann entschwinden die Vorzüge, die uns hier 
VOn »Grundverhältnissen“ reden lassen. Soweit zum Beispiel die „Not“ 
lm »Zweckhindernden“ steht, tut sie es nicht um ein Haar anders als 
etwa die „Trägheit“, i m mechanischen Sinne. Da stünde also der 
Gesichtspunkt der „Not“ auf einer Stufe mit dem Gesichtspunkte der 
„Trägheit“; die „Systematische Nationalökonomie“ könnte in dieser 
21
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.