Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

326 
,Die Herrschaft des Wortes“, 
Vereinfachungen, die noch vom Stoffe selber abgerungen sind, er 
scheinen für ihren Teil dazu angetan, schrankenlos zu walten. 
Jede weitere Vereinfachung würde Diesen nicht mehr ebenbürtig 
sein; sie wäre aus der Erledigung des Stoffes überhaupt nicht mehr zu 
rechtfertigen. Mit ihr läge also eine Abkehr von dem vor, was der 
Erfahrung noch ihr Recht beläßt; und weil sie eine vermeidbare ist, 
erschiene diese Abkehr als eine freventliche. Das will sagen, nimmt 
man noch im Rahmen der schildernden Wissenschaft irgendeinen 
vereinfachenden Gesichtspunkt ein, so besagt dies klipp und klar eine 
Versündigung am Stoffe. Eine solche Vereinfachung würde der 
Erkenntnis nicht irgendwie Hilfe leihen, sondern ihr den Hals brechen. 
Wenn also die Forschung, die vom Geiste der schildernden Wissen 
schaft erfüllt sein will, dieser Vereinfachung abhold bleibt, so erscheint 
dies als eine „Äußerung ihres Selbsterhaltungstriebes“; das will einfach 
sagen, es erscheint vor unserem Denken als eine, in sie verlegte Be 
dingung ihres eigenen Fortbestandes. 
Mit dem Nachtrag dieser Erwägung, die wohl ebenso einfach wie 
wuchtig ist, glaube ich die Kette des Beweises geschlossen zu haben, 
daß Nationalökonomie und schildernde Wissenschaft 
Eines seien. Ich verweile nicht weiter bei dem Verhältnisse dieser 
lebensvollen Wissenschaft zu einer ganzen Reihe von Schwestern, die 
um vollberechtigter Lehr zwecke willen ihr volles Daseinsrecht be 
sitzen; nur sollten sie in ihrem großen Familienkreise die National 
ökonomie nicht gar zu sehr als Auchschwester ansehen. Eines aber 
bleibt noch zu erörtern. Es kann jetzt kein Zweifel mehr bestehen, 
daß die Nationalökonomie besser als ihr Name sei. Aber dieser Ab 
stand selber zwischen Name und Gehalt ist noch in Frage: die 
Wendung gerade der lebensvollen Forschung gegen die „Volkswirt 
schaft“! Die ebenbürtigen Schwestern, Historie und Nationalökonomie, 
sollen auch bei dieser letzten Erwägung nebeneinander bleiben. 
Über den Gehalt dieser Wissenschaften — der mir seinesgleichen 
zu suchen scheint — darf uns die Meinung nicht beirren, die in ihnen 
selber vorherrscht; mehr scheinbar, denn auch da ist das Denken 
besser als sein Wortkleid. Es ist wahr, der Historiker sieht sich nicht 
schlechthin der „Geschichte“, sondern dem „Staatlichen“, „Politischen“, 
und der National Ökonom erst recht nicht dem „Menschheitsleben“, 
sondern dem „Wirtschaftlichen“, im eigentlichen Sinne aber der 
„Volkswirtschaft“ gegenüber. Beides ist unschwer erklärt. Die 
Trennung, die hier im Wesen unterliegt, jene zwischen berichtender 
und schildernder Wissenschaft, die schweift mit ihrem Um und Auf 
viel zu sehr ins Graue aus, ist gar zu dürres Gedankenwerk. Dazu ist
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Geschichte Der Großen Amerikanischen Vermögen. Fischer, 1916.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the first letter of the word "tree"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.