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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Herrschaft des Wortes
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Ausblicke, XV. 
327 
die Nationalökonomie in viel zu blühender Jugend; die Historie ist 
zwar mit ihren naivsten, ungeschriebenen Anfängen so alt, wie Menschen 
ihrer Väter Schicksale nicht vergaßen; aber zu einem Verhältnis, über 
das sie nachdenken sollte, gehört auch das Zweitbeteiligte. Ungleich 
saftiger, schon unserer Anlehnung an liebe Worte halber, erscheint die 
Trennung nach „Gebieten“. Nimmt man die Gabelung der „aktions 
wissenschaftlichen“ Erkenntnis — einmal mit der Geschichte, dann mit 
dem Menschheitsleben als Gegenstand — für das Primäre, so ergäbe 
sich als das Sekundäre die Trennung zwischen dem „Geschichtlichen 
und dem „Ungeschichtlichen“. Es ist klar, daß man auch dabei nicht 
stehen blieb. 
Wenn die Historie sofort zum Tertiären übergeht, eben zum 
„Politischen“, so erscheint dies nur wohlgetan. Soll es überhaupt das 
„Gebiet“ machen, dann ist der rechte Weg gleich bis zum Greifbarsten 
ausgegangen. In kerniger Abrundung wird es immer wahr bleiben, 
daß für das wuchtigste Geschehen, auf das ja die Historie verpflichtet 
ist, ewiglich der „Staat“ als Angelpunkt erscheint! Auch in der 
„Weltmonarchie“ oder im „Zukunftsstaate“ bliebe es so; ihnen gegen 
über käme die Historie ebensowenig aufs Altenteil, wie vor dem 
Schlaraffenland die Nationalökonomie. Nicht in „Schlachten“ allein 
ist das Geschehen wuchtig, und nicht in „Tausch“ und „Arbeit allein 
alltäglich I Aber für jene Hausmeinung der Historie fällt etwas 
a nderes mit ins Gewicht, das als Schabernack des Wortes hier zur 
engsten Sache gehört. Weil der Alltag, der als richtiger Proletarier 
keine Tradition kennt, seine Vergangenheit ohne Wort beläßt, so ist 
für unsere Sprache, und daher pflichtschuldigst auch für unser theore 
tisches Denken, „Welt des Handelns“ und „Geschichte“ Eines! Ein 
Vorurteil, das z. B. in dem bezeichnenden Ausdruck eines genialen 
Pfadfinders — „geschichtlich-gesellschaftliche Wirklichkeit“ — von Haus 
aus überwunden erscheint; hier ist eben „Gesellschaft“ genau so 
Wen ig als Gegensatz zu „Wirtschaft“ gemeint, wie etwa als Gegensatz 
Zu »Zurückgezogenheit“. Daher die Scheu der Historie, ohne Um 
stände die „Geschichte“ in Beschlag zu nehmen. Das erlaubt sich 
nu r der Unterricht, indem er das Historische vor allem darbietet, nur 
mit einigen kunst-, literatur- und „kulturgeschichtlichen“ Löckchen 
verziert. Die Wissenschaft aber bescheidet sich als „Politische Ge 
schichte“ ; denn sie will nicht Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte, Sitten 
geschichte usw. um ihre scheinbaren Ansprüche auf die „Geschichte“ 
bringen. Das ruht eben unter dem Schleier des Wortes, wie jene 
anderen Wissenschaften, wenn sie auch tatsächlich an der „vor- 
arbeitenden“ Historie Anlehnung suchen, im Grundsätze gar nichts mit
	        

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Use and Occupancy Insurance. The America Fore Group of Insurance Companies, 1930.
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