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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Grenzen der Geschichte 1903
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Abschnitt III. 
359 
DL 
Die Einsicht, wie der Sinn der historischen Erkenntnis in 
einem ausgesprochenen Gegensatz zu dem Sinn der metahisto 
rischen Erkenntnis steht, läßt sich noch vertiefen. Es korrespondiert 
dieser formelle Gegensatz mit sehr bedeutsamen materiellen 
Unterschieden zwischen Historie und Metahistorie. 
Diese Abstände zwischen den beiden Erkenntnisgebieten lassen sich 
auf den einen Posten bringen, daß hüben und drüben das 
Geschehen, dem sich die Erkenntnis zuwendet, gleich 
sam schon in der Substanz ein verschiedenes ist. 
Nicht bloß der Inhalt des Geschehens ist ein anderer, dort z. B. 
Menschenschicksale, hier wieder Wandlungen in der Gesteinslage; das 
Geschehen selber, als Gefäß dieses Inhaltes, ist da und dort ein anderes. 
Das Geschehen, das die Historie um seiner selbst willen zu erschließen 
sucht, weicht in seiner innersten Struktur von dem Geschehen ab, das 
die Metahistorie gemäß den Beziehungen der räumlichen Dinge inter 
poliert, um sie zeithaft zu ordnen. Wer unseren landläufigen An 
schauungen Glauben schenkt, würde hier freilich nur den vielumstrittenen 
Gegensatz zwischen „teleologischer“ und „kausaler Er 
klärung“ vor sich sehen. Diese Meinung bedarf aber einer 
Korrektur, und gerade dafür bewährt sich unser Schulbeispiel vor 
trefflich. Bei ihm sind nämlich die Tatsachen, von denen die Er 
kenntnis ihren Ausgang nimmt, für Historie und Metahistorie von der 
gleichen Natur: Formen des Gesteines. So bleibt es hier vermieden, 
daß sich die fraglichen Abstände hinter die Verschiedenheit der Aus 
gangspunkte verkriechen und zugleich mit dieser übersehen werden. 
Fragen wir uns zunächst, wie der Geologe dazu gelangt, jenes 
„Felsenmeer“ aus einem Verwitterungsprozeß zu erklären. Ich habe 
erwähnt, daß auch hier eine Interpretation vor sich geht, die sich aber 
von Haus aus in den Dienst der Interpolation stellt. Die Art nun, 
wie der Geologe hier ein Sein in Geschehen umdeutet, ist eine überaus 
schlichte. Sie beruht auf der erfahrungsmäßigen Kenntnis 
kausaler Verkettungen, die eins sind mit Abfolgen von Er 
scheinungen. Man weiß aus der Erfahrung, daß — schematisch ge 
sprochen — auf A ein B folgt, auf D ein E, auf F ein G, und so eine 
beliebige Reihe hindurch. Man weiß z. B., daß sickerndes Wasser an 
den Bruchflächen des Steines nagt; nur steckt in einem solchen Er 
fahrungssatze schon ein ganzes System kausaler Verkettungen, alle aber 
nach dem Schema: auf A folgt B. Der Schluß vom Vorliegenden
	        

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The Agricultural Output of England and Wales 1925. Stat. Off., 1927.
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