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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Grenzen der Geschichte 1903
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

382 
„Die Grenzen der Geschichte“, 
unter die übrigen räumlichen Dinge zeithaft ein- 
ordnen läßt. 
Im Geiste der Disziplinen, die das Auftauchen des Menschen zu 
ermitteln trachten, geht diesem Auftauchen die gattungsmäßige 
Entwicklung des Menschen voran. Aus irgendeiner anderen Spezies, 
die man als tieferstehend ansieht, entwickelt sich in irgendeiner Weise 
die Spezies „Mensch“. Wie man sich das Um und Auf dieser Ent 
wicklung denkt, ob nun im Geiste des Darwinismus, oder des 
Lamarckismus, oder wie immer, ist hier völlig gleichgültig. Jedenfalls 
kann die Ansicht, daß der Mensch aus einer Entwicklung entspringt, 
richtig auch nur aus der metahistorischen Natur jener Disziplinen ver 
standen werden, die für diese Ansicht eintreten; es sind dies die bio 
genetischen Disziplinen. Auch da handelt es sich im letzten Sinne 
darum, räumliche Dinge im Wege ihrer Schichtung 
zeithaft zu ordnen. Hier sind es die Lebewesen unter 
sich, die zu ordnen wären. Die Schichtung nimmt hier die Form 
der Abstammung an, während das interpolierte, die Beziehungen 
zwischen den räumlichen Dingen knüpfende Geschehen als gattungs 
mäßige Entwicklung erscheint. In dieser Weise sucht man die 
Lebewesen, gleichwie man sie ihrer gattungsmäßigen Existenz nach in 
die geologischen Perioden einreiht, auch noch in die biogenetischen 
„Stammbäume“ einzugliedern, ihrer gattungsmäßigen Entwicklung 
nach. 
Was aber für alle Lebewesen gilt, gilt folgerichtig auch für den 
Menschen. Was hätte es für einen Sinn, die biologische Spezies 
„Mensch“, die uns vom naturwissenschaftlichen Standpunkt aus nun 
einmal erfaßbar ist, von jener Schichtung aller Lebewesen auszunehmen I 
Auch diese Spezies muß daran glauben, ob sich die Tatsachen hierzu 
nun mehr oder minder spröde verhalten. In der Tat, wenn sich die 
zeithafte Ordnung der Lebewesen, ihre Schichtung im Sinne der 
„Stammbäume“, nur überhaupt bewährt, dann ist es eigentlich gleich 
gültig, ob man die Eingliederung der einzelnen Spezies mehr oder 
minder glatt zu bewirken weiß. Es ist z. B. gleichgültig, ob sich unter 
den paläontologischen Funden alle Mittelglieder aufspüren lassen, die 
für die „Entwicklungsreihe“ dieser Spezies erwünscht wären. Über 
solche Zufälligkeiten des tatsächlichen Befundes ist daher auch die 
Anschauung erhaben, daß auch das Menschengeschlecht in solchen 
Vorgängen gattungsmäßiger Entwicklung seinen Ursprung nimmt. 
Denn es wurzelt diese Anschauung in der Idee 
dieses zeithaften Ordnens überhaupt, steht und fällt 
also mit dem ganzen Berufe der Metahistorie. Nur
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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