Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Grenzen der Geschichte 1903
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

408 
,Die Grenzen der Geschichte“, 
gebenheit ins Naturwissenschaftliche zu übersetzen. Mit jedem Schritt 
tieferen Hineindenkens breitet sich eine steigende Menge von Vor 
gängen vor uns aus, in uferloser Vielfältigkeit. Und es ist schließlich 
doch nur dem Worte nach eine Kürzung, wollten wir, in scheinbarer 
Vereinfachung, nur ein „Spiel der Atome“ oder eine „energetische“ 
Konstellation vor uns sehen. Auch hier also müßte das Erstrebte 
irgendwie auf das Erreichbare einschnellen, sofern wir überhaupt in 
der Lage wären, jenen Zusammenhang aufzurollen. 
Es gewinnt nun den Anschein, als ob sich just 
mit dem metahistorischen Systeme eine solche Ein 
schränkung verwirklichen würde. Dieses System der 
„Epochen“ und „Stammbäume“ nimmt sich wie eine Kausal ge - 
schichte der Arten aus; warum sollte diese nicht als ein hand 
licher Abriß jener Kausalgeschichte der Individuen gemeint 
sein, die alleinig jenem Kausalzusammenhang der Erscheinungen 
adäquat bliebe. Auch die Metahistorie könnte dann zwar nicht alles 
bieten, aber was sie bietet, würde uns das Fehlende verschmerzen 
lassen. So scheinen die Dinge zu liegen. Lassen wir uns aber nicht 
davon abbringen, daß hier zunächst nur eines feststeht: Das meta 
historische System der „Epochen“ und „Stammbäume“ bezieht sich 
tatsächlich nur auf die Gattungen der räumlichen Dinge! 
Dieser ausgesprochen generische Charakter der Metahistorie 
will richtig verstanden sein. Er hängt nicht schon daran, daß die 
metahistorische Konstruktion selber von abstrakter Natur ist, wenn 
sie auch vom Konkreten ausgeht und im Wege ihrer Nutzanwendung 
sich dem Konkreten wieder zuwendet — es sind z. B. immer nur ein 
zelne und bestimmte Gesteinslagerungen, jede als Konkretum genommen, 
die den Anhalt bieten, das Abstraktum einer „Formation“ zu gestalten; 
umgekehrt läßt sich dann im Geiste der metahistorischen Konstruktion 
jede beliebige, ganz bestimmte Örtlichkeit bis ins Detail geologisch 
deuten, „erdgeschichtlich“ charakterisieren. Jener generische 
Charakter aber wurzelt darin, daß selbst jedes Konkretum sowohl 
bei der Vornahme als auch bei der rückstrahlenden Nutzanwendung 
der Konstruktion, nicht als Individuum in Betracht fällt, 
sondern im wesentlichsten Sinne nur als Exemplar 
einer Gattung, gemäß seiner generellen Natur. Es fällt also 
niemals für sich allein in Betracht, sondern stets nur kraft seiner 
rein gedanklichen Verknüpfung mit allen anderen In 
dividuen, die mit ihm gemeinsam in dem Denken 
einer Gattung aufgehoben sind. So kommt z. B. bei der 
Reihenbildung „gleicher“ Fälle, die zur Erfassung einer „Formation“
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.