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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Grenzen der Geschichte 1903
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

422 
„Die Grenzen der Geschichte“, 
keit zu einer Gattung in Betracht. Wenn Kosmographie ein Seiten 
stück zur Geographie ist, so sind die kosmogonischen Hypothesen 
(Kant-Laplace) ein integrierender Bestandteil der Metahistorie- 
Auch die Weltkörper gehören zu den räumlichen Dingen, die ihre zeit 
hafte Ordnung beanspruchen. Kosmogonische, „erdgeschichtliche“ und 
biogenetische Erkenntnis stehen harmonisch im metahistorischen System,, 
ob die Forschung dies nun genügend beachtet oder nicht. (Ratzel.) 
Es ergibt sich hier als ein Fehler im Prinzipe, wenn man das 
metahistorische System der „Epochen“ selber als eine 
„Entwicklungsgeschichte“ des Individuums „Erdball“ ansieht, 
und die kosmogonischen Hypothesen dann als P'ortsetzung denkt. Wie es 
nicht unerwähnt bleiben soll, haben bahnbrechende Denker und Forscher 
unter den Geologen (Lyell) es abgelehnt, Anfang oder Ende des geo 
logischen Geschehens in Erwägung zu ziehen. Es blieb der „evo- 
lutionistischen“ Auffassung Vorbehalten, jenem prinzipiellen Fehler Vor 
schub zu leisten. Die metahistorische Erkenntnis wird da mit jener In 
dividualisierung ihrer Nutzanwendungen verwechselt, die 
allein der Geographie Vorbehalten bleibt. Diese will hiermit den 
Schauplatz des historischen Geschehens, als reale Gesamtheit seiner 
äußeren Bedingungen, einheitlich und besser zur Erfassung bringen, 
als es ohne Nutzanwendung metahistorischer Erkenntnis möglich wäre- 
Nur darf die Geographie nicht wähnen, daß sie dadurch 
unser Wissen vom wirklich Geschehenen, wie es die 
Historie vermittelt, auch noch auf die Entstehungs 
geschichte des Schauplatzes alles historischen Ge 
schehens ausdehnt. 
Hier handelt es sich offenbar um den folgerichtigen zweiten 
Schritt in jener Richtung, die mit der landläufigen „Lösung“ unseres 
Problems betreten ist: Zu der Entwicklungsgeschichte des Akteurs 
der Geschichte erst noch jene des Schauplatzesl Von diesem 
zweiten Schritt gilt alles, was vom ersten zu sagen ist, und das oben 
Gesagte noch hinzu. Wenn der erste Schritt ein Mißbrauch der 
metahistorischen Erkenntnis ist, so der zweite ein Miß* 
brauch ihrer Nutzanwendung. In dieser fragwürdigen Art 
leimt sich das „Kontinuum des Geschehens“ zusammen, dem unser 
Blick in die Vergangenheit zu folgen wüßte; im Geiste jener „natur 
wissenschaftlichen Weltanschauung“, die auf den „Entwicklungs 
gedanken“ pocht. Diesem Gedanken kommt auf naturwissenschaft 
lichem Gebiete eben nur die Bedeutung eines Prinzipes der zeit 
haften Ordnung der räumlichen Dinge zu, für den Zweck 
einer höchststehenden Systematik der letzteren, nie aber darf man
	        

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10 Jahre Wiederaufbau. Wirtschaftszeitungs-Verlags-Ges. M.B.H., 1928.
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