Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Umrisse einer Theorie des Individuellen, I, A. 
457 
Determination des Stammbegrififes heran. Stellen wir die Höhe unseres 
Berges mit 1237 Meter fest, so ist prinzipiell unser Berg der Unterart 
der „1237 Meter hohen Berge“ unterstellt. Damit hat sich der Umfang 
des Stammbegriffes, auf den wir nach dieser Bestimmung noch Bezug 
nehmen, um alle über und unter 1237 Meter hohen Berge vermindert, 
ist also auf ein Minimum gesunken; wir dürften ruhig annehmen: auf 
unser Konkretum, als einziges Exemplar. Von dieser Überlegenheit 
der quantitativen gegenüber der qualitativen Bestimmung macht das 
praktische Leben reichlichen Gebrauch, z. B. in der Kriminalistik. Man 
denke an das Bertillonsche Verfahren — Idiographie kriminalistischer 
Praxis! 
Fragen wir nun, was für das Singularisieren des Konkretums 
gewonnen ist, sobald wir den Stammbegriff extrem determiniert, also 
die Eigenart erfaßt haben. Vom Standpunkte des praktischen 
Denkens aus erscheint uns ein Ding, dessen Eigenart wir kennen, jeden 
falls schon als ein gedanklich bestimmtes Ding, als unverwechselbar. 
Was Eigenart besitzt, so argumentieren wir dabei, hat nicht seines 
gleichen. Was nicht seinesgleichen hat, ist unersetzlich. Weil aber 
jede Verwechslung einen unfreiwilligen Ersatz in sich birgt, so ist die 
Verwechslung gerade durch die erfaßte Unersetzlichkeit im voraus 
ausgeschlossen. Diese Argumentation ist richtig, aber nur in Grenzen. 
Vergessen wir nicht, daß alle Eigenart nur so weit erfaßbar ist, als 
wir annehmen dürfen, daß mit dem betreffenden Konkretum das 
einzige Exemplar jener engsten Art vorliegt, auf die uns die Deter 
mination schließlich geführt hat. Dürfen wir dies annehmen? Immer 
nur unter notwendigem Bezug auf den Umkreis unserer Er 
fahrungen! In der Erfassung der Eigenart eines Dinges ist stets 
nur die Behauptung enthalten, daß jenes Ding aller Erfahrung 
nach seinesgleichen nicht hat. Denn es ist keine Verknüpfung art 
haft er Merkmale denkbar, die sich nicht wiederholen könnte. Gesetzt, 
unser Berg läßt sich als „1237 Meter hoher, kuppelförmiger Kalkberg“ 
bestimmen; damit wäre seine Eigenart, trotz der kleinen Zahl der Be 
stimmungen, schon in idealer Weise bekundet. Wir könnten diese 
Wuchtigen Bestimmungen als gleichwertig einer außerordentlich langen 
Reihe von Bestimmungen durchschnittlicher Art ansehen. Die Reihe 
wäre dann so lang, daß die mathematische Wahrscheinlichkeit, diese 
Kombination von Merkmalen unter allen wirklichen Bergen noch ein 
mal anzutreffen, annähernd gleich Null wird. Aber was hilft selbst 
diese Berechnung! Sie beweist durch ihren Ansatz — die ungefähre 
Zahl der wirklichen Berge — abermals nur, daß wir bei der Aussage 
der Eigenart stets von dem Umkreis der Erfahrung abhängig
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Lehren Des Marxismus Im Lichte Der Russischen Revolution. Sack, 1928.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.