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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Umrisse einer Theorie des Individuellen, I, B. 
463 
wenn es überdies als empirisch unersetzlich, als eigenartig erkannt 
würde. So stehen auch die beiden Merkmalsgruppen: „unter dem so 
und sovielten Grade gelegener Berg“ und „1237 Meter hoch, kuppel 
förmig und aus Kalk“, eigentlich unbezogen nebeneinander. Beiden 
ist der ausschließliche Bezug auf ein einziges Konkretum gemeinsam, 
trotzdem setzen sie sozusagen nur einen Merkmalskomplex zu 
sammen. Es gebricht an der Ausgeglichenheit, an der richtigen 
Einheit dieser Merkmale, die eben in zwei Gruppen, jede nach einem 
anderen Sinn hin, auseinanderstreben: Die eine Gruppe nach 
dem Sinn des absolut Unwiederholbaren, die andere nach jenem einer 
empirischen Unersetzlichkeit hin. 
So ersteht die Frage, ob es nicht zu einer Synthese von 
Eigenlage und Eigenart kommen kann, auf der Grundlage des 
Stammbegriffs, der für die kategoriale Einheit einstünde. Es hat also 
das idiographische Denken mit dem Sonderbegriff offenbar noch nicht 
sein letztes Ergebnis erzielt. 
B. Der Individualb egriff. 
Die letzten Elemente aller idiographischen Erkenntnis sind not 
wendig nomothetischer Natur; das spezifische Element dieser 
Erkenntnis aber bleibt der Sonderbegriff, auf dem sie überall fußt. 
Nur über ihn hinaus liegen jene reiferen Ergebnisse der Idiographie, 
die jetzt unser Problem sind. Im Grunde handelt es sich also um die 
logische Ausgestaltung des Sonderbegriffes. Dieser 
stellt das unentbehrliche Minimum dieser Begriffsbildung vor, gleichsam 
den idiographischen Notbegriff; nun steht seine Ausreife zum 
Vollbegriff in Frage. Die Bildung des Sonderbegriffes haben wir 
als das Singularisieren des Konkretums gedeutet; nun kommt es 
darauf an, ob sich dem bereits Singularisierten erst 
noch ein besonderer Charakter abgewinnen läßt. Er 
wird sich uns mit der „Individualität“ der Dinge ergeben, wie 
sie an der Hand des „Individualbegriffes“ erfaßbar ist. Der 
letztere stellt dann schon die logische Ausgestaltung des Sonder 
begriffes dar; mit der ersteren hat sich die Synthese von Eigenart 
und Eigenlage verwirklicht. Den Weg dahin aber soll uns die 
Einsicht in die allgemeine Natur des idiographischen 
Denkens weisen. 
par excellence, nur eine untergeordnete Rolle bei
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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