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Die politische Ökonomie des Rentners

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Bibliographic data

fullscreen: Die politische Ökonomie des Rentners

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die politische Ökonomie des Rentners
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung. Die bürgerliche Nationalökonomie nach Marx
  • I. Kapitel. Die methodologischen Grundlagen der Grenznutzentheorie und des Marxismus
  • II. Kapitel. Die Werttheorie
  • III. Kapitel. Die Werttheorie (Fortsetzung)
  • IV. Kapitel. Die Profittheorie
  • V. Kapitel. Die Profittheorie (Fortsetzung)
  • Schluss
  • Index

Full text

Die Lehre vom Substitutionsnutzen 9 
den der Autor behandelt. Das ist nämlich der Einkauf zum 
Zwecke des Wiederverkaufs, bei dem „ein Käufer die Ware gar 
nicht nach ihrem Gebrauchswert, sondern nach ihrem (subjek- 
tiven (T a usch wert schätzt*®. 
In solchen Fällen wickelt sich die Sache nach Böhm-Bawerk 
folgendermaßen ab: „Der Marktpreis wird zunächst beeinflußt 
durch die (Tausch) Wertschätzung des Händlers; 
diese basiert auf dem vermuteten Marktpreis eines 
zweiten Marktes und dieser wieder unter anderem (!!) auf 
den Wertschätzungen der Kauflustigen dieses 
zweiten Marktgebietes*!‘“ Hier ist der Tatbestand noch 
verwickelter. Böhm behauptet, daß der Käufer den Gebrauchs- 
gegenstand nach Maßgabe derjenigen Geldsumme abschätzt, die 
man „beim Wiederverkauf auf einem anderen Markt (nach Ab- 
zug der allfälligen Transport- und Handelsspesen) dafür zu lösen 
hofft‘; diese Geldsumme zerlegt er in die Wertschätzungen der 
Käufer (Wertschätzungen nach Nutzen) des zweiten Marktes. 
Doch ist die Sache bei weitem nicht so einfach. Der Händler 
bemüht sich, den höchstmöglichen Handelsgewinn herauszu- 
schlagen, dessen Höhe von einer Reihe Bedingungen abhängt. 
Auf einige derselben weist Böhm-Bawerk selbst hin: Transport- 
kosten und Handelsspesen. Was bedeutet dies? Doch nichts 
anderes als die Einführung neuer Reihen (die dazu noch ver- 
schieden zusammengesetzt sind) von Handelspreisen, als 
einer Größe, die keiner Erklärung bedarf. In Wirklichkeit müßte 
aber jeder Bestandteil dieser Kosten erklärt werden. Ferner glaubt 
Böhm-Bawerk den Endpunkt der Erklärung mit den Wertschät- 
zungen der Käufer des zweiten Marktes erreicht zu haben. Das 
ist aber nichts anderes als eine Selbsttäuschung. Denn diese 
Wertschätzungen lassen sich ihrerseits noch weiter zerlegen. Sie 
werden ja doch nicht nach reinem „Nutzen“ getroffen, denn 
einerseits gibt es hier eigene Händler, die die Ware für andere 
Märkte wiederverkaufen; andererseits schätzen ja auch die ein- 
fachen Käufer die Ware nicht unmittelbar ab, sondern nach 
ihrem „Substitutionsnutzen‘“. Die Anwesenheit der Händler ver- 
anlaßt uns, mit ihnen nach dem dritten Markt zu wandern, da 
aber auch da möglicherweise Händler anwesend sein können, so 
müssen wir nach dem vierten, fünften Markt usw. ad infinitum 
wandern. Es kommt hinzu, daß hier, wie wir sehen, noch eine 
* Böhm-Bawerk: „Grundzüge usw.‘“, S. 519. Der Begriff des subjektiven 
Tauschwerts wird uns noch in der weiteren Darstellung begegnen, in der eine 
eingehende Kritik dieses Begriffs gegeben wird. 
4% 1b. 8. 519. 
e 
78
	        

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Die Angestellten in Der Wirtschaft. Freier Volksverl., 1928.
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