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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

492 
,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
sich nicht mehr um ein Konkretum von der Anschaulichkeit unseres 
Berges handelt, geschieht sie sofort nach der kategorialen Anweisung 
eines Kollektivbegriffes. Auch wissen wir, wie im Gedankenkreise 
unseres Beispieles einzig und allein raumhafte Zusammenfassungen 
in Frage kommen. Immerhin sind es der Schemata, die sich in 
solchem Geiste auf die Wirklichkeit anwenden ließen, unübersehbar 
viele: weshalb entscheiden wir uns also für jene ganz bestimmten 
Formungen? Was führt uns mit solcher Sicherheit darauf, aus dem 
Allzusammenhang heraus gerade diese bestimmten Systeme und Teil 
systeme zu entwickeln? Ohne Zweifel müßten wir erst darüber im 
reinen sein, ehe wir recht begreifen, wie gewisse Individuen die Zu 
sammenfassung bald positiv, bald negativ unterstützen, also bald im 
integralen, bald im differentialen Sinne von explikatorischer Bedeutung 
sind. Jenen Problemen wendet sich erst das letzte Kapitel zu. So ist 
es nur obenhin möglich, noch in diesem Zusammenhang Dinge zu 
erledigen, die sich besonders lebhaft mit jenen Problemen überkreuzen. 
Jede Explikation eines Systems bewegt sich über zwei ver 
schiedene Arten von Individuen hinweg; man beachte ein 
fach den Gegensatz zwischen Süd- und Nordamerika auf der einen 
Seite, der Landenge von Panama auf der anderen. Es steht also gleich 
sam das Passiv-Individuelle der Teilsysteme im Gegensatz zum 
Aktiv-Individuellen der charakteristischen Individuen. Jene das 
Geschiedene, diese das Scheidende. Denkt man sich die Ex 
plikation in verkehrter Richtung vorgenommen, als den gedanklichen 
A u fb a u des Systems, so versinnlicht alles Passiv-Individuelle die 
Quadern, das Aktiv-Individuelle den Mörtel. Der Historiker übrigens 
wird hier unwillkürlich des Gegensatzes zwischen den „Epochen“ und 
dem „Epochalen“ gedenken. Aus dem umfassenden System heraus 
werden aber sowohl die einen wie die anderen Individuen als 
Glieder explikativ entwickelt. Ziehen wir nun die Explikation als 
jenen einheitlichen Prozeß in Betracht, der das Ganze der idio- 
graphischen Erkenntnis theoretisch aufwiegt, und nehmen wir diesen 
Prozeß als einen gleichförmig sich vollziehenden an, so erhellt, daß die 
Explikation weiterhin auf sämtliche Glieder übergreift; also nicht 
bloß auf die Teilsysteme, sondern auch auf das Aktiv-Individuelle der 
charakteristischen Individuen. Stellen doch auch Diese 
explizierbare Systeme dar, weil sie anders überhaupt nicht als Individuen 
denkbar wären. Nun sind aber diese charakteristischen Individuen, 
würdigt man ihre kategoriale Unterlage, ungleich weniger um 
fassend als jene Systeme des Passiv-Individuellen, die zugleich 
mit ihnen der Explikation unterzogen werden. Dieses „minder Um-
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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