Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

494 
,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
schied aus, ob die Gliederung gleich an nächster Stelle, bei den um 
fassenden Teilsystemen, oder erst in den fernen Einzelheiten eine 
scharfe ist. So hat der Westen der Balkanhalbinsel in diesem intensiven, 
der Osten hingegen in jenem extensiven Sinne einen hohen Struktur 
wert; im Westen die ominöse „Zerrissenheit“, im Osten die klare An 
ordnung nach großen Maßen. 
Es ist bezeichnend, daß wir instinktiv geneigt sind, uns die In 
dividualität der Dinge ganz anders zu vergegenwärtigen, je nach 
dem es sich um umfassende oder um minder umfassende 
Systeme handelt. Im ersteren Falle halten wir uns mehr an den 
System- und Strukturwert, somit an die Anerkenntnis einer klaren 
wohlgegliederten Einheit; im letzteren Falle berufen wir uns mehr 
auf den Individual- und Charakterwert, wir fassen die Mission ins 
Auge, die dem Einzelnen im Rahmen eines höheren Ganzen zufällt. 
So wäre man versucht, zwischen Samtindividuen und Einzel- 
individuen zu unterscheiden; jene wären mehr auf das kollektive, 
diese mehr auf das funktionelle Moment abgestimmt. Wie sich 
diese Eindrücke selbst gegen über den sprichwörtlichen Individuen, 
den „auf dem Ich aufruhenden Einheiten“ geltend machen, gehört 
nicht mehr hierher; nur soviel, daß wir bei der „episodischen Figur“, 
die bloß mit einer vereinzelten Handlung der Geschichte anheirnfällt, 
auch mehr nur das Funktionelle würdigen; während der „Held“, der 
eine ganze Epoche tragen hilft, uns sofort auch als Einheit, somit also 
auf System- und Strukturwert hin interessiert. Wir sagen dann etwa, 
daß wir Charakter und Wirken von ihm in ihren verwickelten Be 
ziehungen aufzudecken suchen. Im Vorstellungskreise unseres Beispiels 
aber tritt eine Scheidung zwischen Samt- und Einzelindividuum 
besonders dort versucherisch an uns heran, wo auf der einen Seite 
ein umfassendes Kollektivum steht, etwa ein ganzes Gebirgs- 
system, das uns höchstens im Kartenbilde als anschauliche Einheit er 
scheint; ihm gegenüber aber so recht ein „Einzelding“, eine Einheit 
nämlich, so wuchtig anschaulich, daß wir uns immer erst besinnen 
müssen, wie auch hier ein System, ein Kollektivum vorliegt, wie also 
z. B. auch der Berg erst noch das Ganze seiner Hänge ist. Mit dem 
Berge verglichen, empfinden wir übrigens schon den Höhenzug als 
Kollektivum und demgemäß als Samtindividuum, weil hier der Teil 
dem Ganzen bereits an Anschaulichkeit überlegen ist. 
Solchen Eindrücken zum Trotz kann aber die Scheidung zwischen 
Samt- und Einzelindividuen nicht den Anspruch erheben, mehr als eine 
relative zu sein. Sie hängt in letzter Linie mit der Scheidung 
zwischen dem Passiv- und dem Aktiv-Individuellen zusammen; und
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.