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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

fullscreen: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Wirtschaftliche Entwickelung. 
stand. ist. aber nicht neu. Die europäischen :Handesmächte, 
besonders England, die sich durch die Monopolisierung des 
Handels mit Südamerika durch Spanien und Portugal. in 
ihrem Absatz beengt fühlten, hatten den Unabhängigkeits- 
bestrebungen der lateinischen Kolonien in Amerika eine rege 
Unterstützung zuteil werden lassen und in den selbständig 
gewordenen, kapitalarmen Staaten ziemlich rasch die führende 
Stellung im Handel erobert, ohne bis heute aus dieser Vor- 
herrschaft durch das nationale Kapital verdrängt werden zu 
können. 
Der Grund für diese Tatsache liegt hauptsächlich in 
der schon früher geschilderten Zusammensetzung der Be- 
völkerung, die besonders in den tropischen Ländern durch 
das an Zahl nur sehr schwache weiße Element niemals eine 
derartige Durchdringung ‚und Umbildung durch die Europäer 
erfahren hat, daß eine soziale Berührung der einzelnen 
Klassen zu gemeinsamer Arbeit stattfinden konnte: Der 
Kreole bildet eine besondere gesellschaftliche Schicht, die zu 
hoch über den anderen steht, um sie nach ihrer Art formen 
zu können. Daher fehlten dem Kreolen für große Betriebe 
die geeigneten Mitarbeiter, wie sie die in den europäischen 
Handelshäusern tätigen Angestellten darstellen, nebenbei 
fehlten ihm Kapital und Kredit, die im Inlande nicht zu haben 
waren, dem ausländischen Kaufmann aber in seinem Mutter- 
lande zur Verfügung stehen. Es gelang daher dem Kreolen 
nicht, den Großhandel in seine Hände zu bringen, sondern 
die Handelshäuser sind entweder selbständige europäische 
Oder Zweighäuser europäischer Firmen und daher weniger 
Glieder einer nationalen. Volkswirtschaft des betr. amerika- 
nischen als ihres europäischen Landes. Der Handel konnte 
also niemals zur Bildung eines Überschusses führen, der 
das Kapital! für eine nationale Fabrikindustrie hätte liefern 
können. „Der handeltreibende Brasilianer oder Kreole ist 
wohl Einkaufszwischenhändler für die europäischen Häuser, 
aber nie selbständiger Grossist für den Export und nie 
kommt er mit seinen Waren an ‚die großen Kaffeemärkte 
der Welt. Von diesen trennt ihn der europäische. oder 
nordamerikanische Händler, der seine Waren in Südamerika 
aufkauft und‘ durch seine Stellung zum Markt die Preis- 
bildung beherrscht. Für den Import gehen fremde ansässige 
Kaufleute zurück, aber nicht, weil ‚einheimische Firmen 
aufkommen, sondern weil die importierenden Firmen durch 
Reisende direkt verkaufen !).“ „Das KEigentümliche ist 
. ') Vgl. Kundt: „Die Zukunft unseres Überseehandels“. 
6
	        

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Unternehmertum Und Wirtschaftslähmung. Brückenverlag, 1932.
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