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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

5io 
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
Rechnung tragen. Das geographische Denken kann eben nur dann 
einheitlich von der Absicht einer terminalen Reihenbildung beherrscht 
sein, sobald die Formung der Einheiten dieser Reihe, also der 
„Länder“, als das Primäre möglich ist, gegenüber der 
Formung aller übrigen Einheiten. Dies ist wieder erkenntnistheoretisch 
gemeint, ohne jeden Bezug auf den tatsächlichen Hergang der 
Forschung. Jene primär geformten Einheiten hätten dann die 
Gesamtheit der übrigen zu tragen; d. h., die Beziehung auf die 
primären Einheiten wäre dann das Mitformende für alle übrigen. 
So wäre also die fundamentale Beziehung auf die Determination nur 
für die „Länder“ unmittelbar, für alle übrigen geographischen 
Individuen aber bloß mittelbar von formender Bedeutung; eben 
nur soweit, wie dies vorher für die „Länder“ gegolten hätte, die hier 
als formende Zwischeninstanz dienen. 
In der Tat, auch diese primären Einheiten, die „Länder“ und 
„Landschaften“, können unmöglich etwas „Naturgegebenes“ sein. Nur 
die Forderung, daß die Formung aller Willkür entrückt sei, 
bringt uns gelegentlich zu dem Ausdruck, die terminale Reihenbildung 
als die „natürliche“ Gliederung des Erdrundes auszusagen. Nun 
ist aber die Willkür dieser Formung durch gar nichts anderes aus 
geschaltet, als eben durch die Beziehung auf die Deter 
mination jenes spezifischen Geschehens. 
Aller weiteren Analyse des Sachverhaltes eilt hier nun eine 
Ansicht voraus, die sich beinahe als Selbstverständlichkeit einstellt: 
Die Einheiten der terminalen Reihe, die „Länder“, können nur raum 
hafte Gestaltungen vom spezifischen Sinne eines „Kulturschau 
platzes“ oder eines „Völkerwohnsitzes“ sein; die „Land 
schaften“ aber wären dann einfach die organischen Abstufungen dazu, 
als Teilsysteme der so erfaßlichen „Länder“. 
Auch hier stellen Dominanten, zuletzt also „Werte“, die äußersten 
Pole der formenden Beziehung dar. Nur bleibt es hier im Prinzipe 
verhütet, daß sich diese Dominanten mit solchen vermischen, die 
zufälligen Stellungnahmen unterliegen. Das Einheitliche, 
Synthetische der determinativen Würdigung ist hier prinzipiell 
verbürgt. Denn es handelt sich überhaupt nicht mehr schlechthin um 
die Determination jenes spezifischen Geschehens. Vielmehr kommt 
nur die Determination der Art und Weise in Frage, wie 
sich die Totalität jenes Geschehens in sich zu Ein 
heiten aus gleicht —„sozialisiert“! Wie dies des näheren möglich 
ist, welcher Sinn dem innewohnt, das kann allein die Untersuchung 
jenes spezifischen Geschehens lehren.
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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