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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Der Stoff der Sozialwissecschaft, Vorbemerkung. 
517 
„GeistesWissenschaften“ getragen, die zur landläufigen Orientierung über 
alle Verhältnisse unseres Erkennens geworden ist; und zwar für unsere 
Zeit in der Nachfolge Wilhelm Wundts, dessen eindrucksvolle Ge 
danken dabei aber in einer bedenklichen Verflachung populär geworden 
sind. Wahrhaft konsequent ist auf dem Boden jener herrschenden Auf 
fassung doch nur der Positivismus, wenn er unseren Wissenschaften 
zwar eine höhere Stufe in der ansteigenden Komplikation der Er 
fahrungselemente zugesteht, sie im übrigen jedoch den Naturwissen 
schaften beizählt. 
Wie unbrauchbar der Gegensatz von „Natur“ und „Geist“ dafür 
ist, um die Wissenschaften so zu ordnen, daß uns zugleich die Ver 
hältnisse des wissenschaftlichen Denkens klar werden, das hat Rickert 
überzeugend dargelegt. Er selber läßt keinen anderen Gegensatz gelten 
als jenen zwischen den Zielen der Erkenntnis. Darin, daß unsere 
Wissenschaften ausschließlich mit dem Plandeln und Leiden und ihren 
Relationen zu tun haben, sieht auch Rickert nur eine sachliche 
Trennung im Objekt. Denn nach Rickert wäre unseren Wissenschaften 
die „Kultur“ als Objekt eigentümlich. Wenn sich nun der „Kultur“ 
die „Kulturwerte“ verknüpfen, so stünde dies wohl im Einklang damit, 
daß alle Erkenntnis, die sich dem Besonderen zuwendet, notwendig 
Probleme der „Wertung“ in sich schließt. Um konsequent zu bleiben, 
muß aber Rickert solche „Wertprobleme“ auch in Wissenschaften 
hineinlegen, die von den unseren ganz unverkennbar abstehen, ob man 
nun nach „Objekten“ oder nach „Stoffen“ unterscheidet. Daher 
müssen sich auch dem Objekte dieser Wissenschaften, z. B. der 
historischen Geologie, „Wertungen“ verknüpfen lassen, grundsätzlich 
nicht anders als der „Kultur“. In dieser Weise verliert es für die An 
sicht Rickerts alle prinzipielle Bedeutung, wenn unsere Wissen 
schaften das Handeln und Leiden so auffällig in den Vordergrund 
rücken. 
Es zeichnet die Stellungnahme Max Webers aus, daß er diesen 
Tatbestand doch ungleich ernster nimmt. Er verweist mit Nachdruck 
darauf, daß wir es überallhin mit „verständlichem Handeln zu tun 
hätten, daher die Kategorie des „Verstehens“ unausweichlich von Ein 
fluß auf die Denkweise und wohl auch auf die Begriffsbildung werden 
muß. Von da aus bleibt eigentlich nur mehr ein kleiner Schritt zur 
Anerkennung, daß gerade unsere Wissenschaften noch einen weiteren 
grundsätzlichen Gegensatz der Erkenntnis in Sehweite rücken. 
Von meiner Seite aus komme ich in diesem und im folgenden 
Aufsatz der Ansicht Webers ganz wesentlich entgegen. Dies geschieht 
im Wege einer Art Rückbesinnung auf meine ursprünglichen An
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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