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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Der Stoff der Sozialwissenschaft, 1, A. 
5 27 
Dies stützt sich offenbar auf eine Definition von „lesen“, wie dieses 
Wort in der Aussage A verwendet wird und sie ja eigentlich trägt. 
Ob nun diese Definition für ihren Teil befriedigt, oder ob sie zu weit 
oder zu eng ausgefallen ist, tut soweit nichts zur Sache, als sie nur 
überhaupt möglich ist. Denn mit ihrer bloßen Möglichkeit wird 
es bereits absehbar, daß auch die Aussage A ihren eigenen, selb 
ständigen Inhalt hat. Freilich ist neben der hier gelieferten Definition 
von „lesen“ auch noch eine andere möglich, die ausgesprochen physio 
logischer Natur wäre, und eine dritte von ausgesprochen psycho 
logischer Natur. Aber gerade die Möglichkeit dieses Dreierlei 
der Definitionen, die Möglichkeit also, daß sich die Deutung von „lesen“, 
wie es in der Aussage A enthalten ist, auf einer selbständigen 
Linie bewegen kann, spricht für die Selbständigkeit von A. 
Dieser Behauptung stellen sich eine Menge Zweifel entgegen, denen 
die Untersuchung erst nach und nach gerecht wird. Vorläufig kann 
man dies außer acht lassen, da ein Einwand möglich ist, der so sehr 
auf den Kern der ganzen Sachlage abzielt, daß seine Widerlegung alle 
Ungewißheit wettmacht. Da nämlich die Aussage A als eine er 
fahrungswissenschaftliche zur Diskussion steht, macht es im 
Grunde nicht viel aus, ob sie einen mehr oder minder selbständigen 
Inhalt besitzt; um so mehr jedoch, insoweit man die Bedenken gegen 
sie in dem Einwand zusammenfassen kann, daß sie den Aussagen B 
und C nicht ebenbürtig sei, indem sie vom erfahrungs 
wissenschaftlichen Standpunkt aus etwas Minderwertiges 
Wäre. Hier fällt zweifellos die Entscheidung! 
Die drei Aussagen lassen sich als Erfahrungsurteile ansehen, so 
fern man sie einem Beobachter in den Mund legt. Die Aussage 
A nimmt dann etwa die Form an: „Dieser liest.“ Jener Einwand 
stützt sich nun auf die alte, stets von neuem wiederholte Behauptung, 
daß der Beobachter eine solche Aussage nicht anders vollziehen könne 
als im Wege eines ganzen Schluß verfahrens: Eines Schlusses, der 
von dem „Gesehenen“, „Gehörten“ usw., also vom Inhalte einer Aus 
sage nach dem Typus B, ausgeht und sich dabei über die Analogie 
zum eigenen Erleben hinbewegt, bevor er zu jener Konklusion führt, 
die mit A ausgesagt wird. Diese Behauptung ist erkenntnis- 
psychologischer Natur; es muß ihr daher ebenso begegnet werden. 
Versetzen wir uns also in die Rolle des Beobachters. 
Soviel ist sicher, der Ausdruck „lesen“, wie er die Aussage A 
trägt, kann sich unmöglich als der Name für die Wahrnehmung ein 
gebürgert haben, daß die Bewegung der Augen den Wortbildern 
folgt; auch nicht dafür, daß die Augen zentrisch auf ein Buch ein
	        

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Study Week on the Econometric Approach to Development Planning. North-Holland Publ. Co. [u.a.], 1965.
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