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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

548 
,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
einzelnen Erlebenden ausschließlich zugehören. Von den an 
schaulichen Elementen, die in den physiologischen Aussagen ent 
halten sind, kann ein Gleiches nicht gelten. Aber sollen wir uns eine 
Gemeinsamkeit dieser anschaulichen Elemente für alle Erlebenden 
denken? Dieser Gedanke, der irgendwie immer ein Ineinanderfließen 
des eigenen mit dem fremden Ich in Sehweite rückt, ist jedenfalls ein 
sehr heikler; gleichviel, ob nicht vielleicht doch eine scharfe Trennung 
zwischen dem Ich des Erlebens und dem noetisch und phänomeno 
logisch gedachten Ich, hier von Mißverständnissen entlasten und zu 
einer plausiblen Lösung führen mag. Um diesen spröden Gedanken 
suchen wir nun durch die „Introj ektion“ herumzukommen! Wir 
trennen die „Vorstellung in uns“ von dem „Dinge außer uns“, be 
trachten jene als „ausschließenden“, dieses aber als „gemeinsamen 4 “ 
Besitz. Und diesem gemeinsamen Besitz zu dank, wäre dann jede 
Aussage vom Typus B schlechthin verifizierbar. Weil uns aber als 
Vermittler zwischen dem „Ding außer uns“ und der „Vorstellung in 
uns“ nur die Sinne denkbar erscheinen, so bezeichnen wir die an 
schaulichen Elemente jener Aussagen, deren ontologische Deutung zur 
„Introjektion“ drängt, als sinnliche Erscheinungen. Jene Aussagen, 
die des Kunstgriffes der „Introjektion“ nicht bedürfen, haben dann 
zu anschaulichen Elementen die seelischen Erscheinungen. Denn 
jenes ausschließliche Besitzrecht an gewissen anschaulichen Ele 
menten unseres Denkens wird als „Seele“ objektiviert. Dieser 
psychologische Begriff der „Seele“ reduziert sich dann auf die 
bloße, aber unübersteigliche Grenzlinie, innerhalb welcher die an 
schaulichen Elemente begrifflichen Denkens ein ausschließlicher 
Besitz des Erlebenden sind. Darin nun, daß diese Elemente nur 
entweder innerhalb oder außerhalb jener Scheidelinie liegen können, 
drückt sich die kategorische Natur der Scheidung zwischen dem 
Seelischen und dem Sinnlichen aus. Sinn aber hat diese Scheidung 
überhaupt nur dort, wo Erscheinungen in Betracht kommen. 
Für die speziell verifizierbaren Aussagen nach dem Typus B 
bilden also sinnliche Erscheinungen, für die generell verifizierbaren 
Aussagen nach dem Typus C seelische Erscheinungen den Stoff» 
der zu ihnen geformt ist. Der Stoff da und dort läßt sich aber noch 
weiter charakterisieren. Es stellen jene Aussagen, soweit verifiziert, 
als es eben noch möglich ist, erfahrungswissenschaftlich Wahres dar 
in ihrer Totalität, einschließlich dessen, was wir auf ihrer Grundlag 6 
für wirklich halten, setzen sie ein Weltbild zusammen. E s 
liegt aber nahe, daß bloß der Inhalt der speziell verifizierbaren Aus' 
sagen, also das sinnlich Seiende, dazu tauglich ist, ein uns a 11 e0
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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