Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

568 
,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
im Namen, im Denken der Sinn. Nur dem Worte nach pflücken wir 
stets die „Rose“, auch dann, wenn wir sie ganz ungetrübt von aller 
Phänomenologie als „Schmuck“, als „Liebeszeichen“, als „Augentrost“ 
gepflückt hätten. Oft ist dieses qui pro quo nur eine lebensfremde 
Abstraktheit der Sprechweise; der Städter sieht „das Gras mähen“, 
wo der Landmann lebenswarm davon spricht, daß er „das Futter ein 
heimst“. Bei den noetisch geformten Substanzen ist es übrigens meist 
anders; da gereichen die Gastbegriffe aus der anderen Denkweise so 
gar zur höheren Anschaulichkeit: „Der Lange“, „Rotbart“, „Sausewind“. 
Im ganzen ist das noetische Denken mehr das gebende als das 
nehmende. Erborgt es sich selber für Dinge und Eigenschaften 
phänomenologische Namen, so zeigen dafür die Relationsbegriffe 
des phänomenologischen Denkens fast durchweg die noetische Prägung: 
„kommunizierende Röhre“, „Zug“, „Assoziation“ usw. Beziehendes 
Denken und noetischer Ausdruck fallen nun einmal überein, bis hin 
auf zu den Gattungsnamen jener mathematischen Ausdrucksformen: 
„Gleichung“, „Potenz“, „Integral“, „Exponent“ — die nun erst in der 
Sache Wandel schaffen. Der Wahn aber, noetisch denken hieße so 
viel wie oberflächlich denken, wird auch dadurch genährt, wie gesagt, 
daß die Naturwissenschaft im ersten Zugriff alles noetisch ausdrückt, 
um sich dann erst die Dinge in ihrer eigenen Art zurechtzulegen. 
Es stimmt mit dem fundamentalen Gegensatz „aktiv—passiv“ über 
ein, wenn die Subjektbeziehung in den zwei Formen des Aktes und 
der Erleidung auftritt; aber es harmoniert dies auch mit ihrer polaren 
Natur. Wo eine Beziehung nicht schlechthin zwischen ihren An 
knüpfungspunkten webt, sondern einen Pol besitzt, da ist ihr auch 
Bestimmtheit in der Richtung eigen, sie wird verkehrbar. So sind 
auch Akt und Erleidung einander invers: Als Akt entspringt die 
Subjektbeziehung beim Subjekt, während sie als Erleidung beim Sub 
jekt ausmündet! Die Kohärenz des Aktes hat also den näheren 
Sinn des Ursprungs, die Kohärenz der Erleidung aber jenen der Aus 
mündung im Subjekte. Das sind freilich nur Bilder; als Sache steht 
dahinter jene „einzigartig antithetische“ Natur des Subjektes, die sich 
nur mehr konstatieren, aber nicht weiter erläutern läßt. 
Subjekt, Objekt, Akt und Erleidung lassen sich wohl zueinander 
ins Verhältnis setzen, aber keine von diesen Kategorien ließe sich in 
die übrigen auflöse n. So ist es klar, daß sich das Subjekt nicht 
etwa als eine Komposition von Akten und Erleidungen darstellt, weil 
die letzteren selber nur gemäß ihrer Kohärenz zum Subjekte erfaßlich 
sind. Insbesondere darf man die Erleidung nicht so auffassen, als 
wäre hier einfach das Subjekt in die Objektfunktion gedrängt. Das
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.