Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

582 
,Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung“, 
erst der Einsicht in den richtigen Gegensatz, in jenen zwischen! 
phänomenologischer und noetischer Kausalität I 
An dritter Stelle wird der Einfluß zu untersuchen sein, den die 
spezifische Denkweise geradeaus auf die Begriffsbildung nimmG 
Durch die Welt der sozialen und historischen Begriffe geht schon 
darum ein streng einheitlicher Zug, weil ihnen allen am letzten Ende 
die noetischen Kategorien unterliegen: Subjekt, Objekt, Akt 
und Erleidung. Diese Kategorien sind nicht als Begriffe von höchster 
Allgemeinheit zu verstehen, sondern besagen gleichsam die Begriffs - 
möglichkeiten, die Typen der primären Formung des Anschau 
lichen. Auch schließen an diese Kategorien nicht gleich die Begriffe 
an, nach denen wir die Wirklichkeit auffassen, sobald wir Tatsachen 
feststellen. Es vermitteln dazwischen erst noch sekundäre Kategorien, 
Typen der weiteren Formung des Anschaulichen. Dazu gehören ins 
besondere jene Kategorien des multipolaren Geschehens, 
die recht eigentlich die gemeinsame Grundlage der Begriffswelt beider 
Disziplinen sind. Es ist diesen Disziplinen eigen, daß sie das in den 
noetischen Kategorien Denkbare, das „Dritte Geschehen“, in aller 
Regel so erfassen, daß es gleichzeitig auf eine Mehrheit von Subjekten 
bezogen erscheint. Insbesondere die Feststellung der Tatsachen geht 
regelmäßig diesen Weg, so daß die sozialen und historischen Tat 
bestände ausnahmslos das multipolare Geschehen betreffen; und 
erst die kausale Verknüpfung der Tatsachen führt dazu, das 
„Dritte Geschehen“ zu erfassen, ohne daß man es gleichzeitig auf 
eine Mehrheit von Subjekten bezieht 1 Der roh empirische Ausdruck 
hierfür ist die landläufige Unterscheidung zwischen den „res gestae“ 
und den „inneren Seelenvorgängen“. 
In diesen drei Richtungen muß uns das einheitliche Vorgehen der 
beiden Disziplinen klar geworden sein, dann erst läßt sich der Schnitt 
zwischen Sozialwissenschaft und Geschichte in voller Schärfe 
ziehen. Der Gedankengang dieser Scheidung soll nun bloß skizziert 
werden. Nach jener wichtigen Vorarbeit handelt es sich nunmehr um 
die eigentliche Lösung unseres Problems. 
Vom erkenntnistheoretischen Standpunkte aus — das lehrt die 
Vorarbeit — fehlt es an jedem Gegensatz zwischen den beiden 
Disziplinen. Sie behandeln den gleichen Stoff und in der gleichen 
Weise. Mit anderen Worten, sie zeigen das nämliche Verhalten zur 
Wirklichkeit im erkenntnistheoretischen Sinne, zum anschaulichen Er 
lebnis. Dies hat zur Folge, daß beide es mit ein und derselben 
Wirklichkeit im empirischen Sinne zu tun haben; man kann 
also mit vollem Rechte von einer „gesellschaftlich-geschichtlichen Wirk-
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.