Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Wirtschaft als Leben

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

6i8 
,Freiheit vom Worte“, 
inzwischen doch vergleichsweise gedeihen, wie zum Hohn der Wirt 
schaft. Denn diese schüttelt sich dauernd und weltenweit in einer 
ganz unerhörten Krise. Krisen in der Wirtschaft hatten wir immer, 
eine Krise statt der Wirtschaft erst heute. Nicht ohne tiefe Beziehungen 
dazwischen schlagen ja zwei Krisen zusammen: eine Versorgungskrise 
ohnegleichen, eine beispiellose Zerrüttung des ganzen Spieles zwischen 
Bedarf und Deckung, und eine schwere Sozialkrise, indem die breitesten 
Schichten mit ihrem alten Wirtschaftsschicksal hadern, während eine 
immer noch breite Schicht ihrem neuen zu erliegen droht. 
Mag der Erwerb in der heutigen Wirtschaft noch so wuchtig vor 
walten, für ihre Zusammenhänge noch so belangvoll sein, die Wirt 
schaft selber macht er noch lange nicht aus. Darum vermag eine ein 
seitig an ihm ausgerichtete Problematik der Theorie zu nichts anderem 
zu führen, als zur Erarbeitung eines Zerrbildes der Wirtschaft. Dies 
bestätigt sich in dem dürren Tauschmechanismus, in der öden Preis 
akrobatik, als „Hauptinhalt“ der heute durchschnittlichen „Wirtschafts 
theorie“; man muß sie wirklich zwischen Gänsefüßchen setzen. Gewiß 
erheischt auch das Größenspiel in der Wirtschaft die eindringlichste 
Würdigung, und keineswegs nur, um die einschlägigen Theoreme 
technisch auszuwerten. Aber diese Theoreme dürfen nicht so völlig 
in die Luft gebaut werden; und das gilt von ihnen, trotz dem falschen 
„Fundament“ einer offenen oder versteckten Werthypothese. Ihnen 
fehlt der Unterbau, weil eben ganz einseitig das Größenspiel der Wirt 
schaft erfaßt wird, zuschulden der nur auf „Angebot und Nachfrage“, 
auf „Soll und Haben“ eingestellten Problematik. Die wahrhaft funda 
mentalen, die Dinge der Gestaltung in der Wirtschaft, kommen für die 
herkömmliche Auffassung beinahe völlig um ihr Recht. Geschweige, 
daß man der abschließenden Gestaltung gerade auch der heutigen 
Wirtschaft achtet: zum Höchstgebilde nämlich der Volkswirtschaft und 
zu deren lebensnotwendiger Verflechtung mit ihresgleichen. Unsere 
durchschnittlichen Lehrbücher der „Volkswirtschaftslehre“ setzen auf 
ihr Titelblatt just das, was ihr Inhalt schuldig bleibt oder geradezu 
verneint; das letztere, seine Blindheit also gegenüber der Volkswirt 
schaft offen zu dokumentieren, ist nicht einmal das Schlimmste. 
Schlimmer mutet eigentlich das überwiegend geübte Flickwerk in 
diesem Betracht an, die Verbrämung überhaupt der Theorie herkömm 
lichen Schlages mit allwirtschaftlich anmutenden Arabesken. Dem 
ziehe ich beinahe noch den wenigstens folgerichtigen Stumpfsinn der 
„klassischen“ Schule strenger Observanz vor, auch wenn sie beispiels 
weise nicht einmal das Gebilde der Unternehmung im Blickfeld hatte. 
Kraß ausgedrückt, war ihr ja eigentlich das ganze Wirtschaftsleben nur
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.