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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

628 
.Freiheit vom Worte 1 
„Wirtschaftstheorie“ auch in ihrer Haltung durchaus unsoziologisch 
geartet ist. Dagegen muß die neue Haltung der nationalökono 
mischen Theorie, wie sie aus der allwirtschaftlichen Auffassung her 
vorgehen soll, grundwesentlich eine soziologische seinl Läutert sich 
also die Theorie im soziologischen Geiste, so bedeutet dies keines 
wegs ein fragwürdiges Abdrängen nach einem anderen Fachgebiet. 
Die nationalökonomische Theorie bleibt, was sie ist. Gerade darum 
aber, um es richtig zu sein, was sie zu sein hat, muß sie sich mit 
soziologischem Geiste erfüllen. Dahinaus führt im ganzen der Weg. 
Da er jedoch von jener Aufstellung Max Webers ausläuft, von 
dessen Scheidung zwischen „Wirtschaftstheorie“ und „soziologischer 
Theorie der Wirtschaft“, ist eine Auseinandersetzung mit der Sozio 
logie unvermeidlich. 
Es fällt mir nicht ganz leicht, darüber zu sprechen. Selber habe 
ich oft genug an Dingen gearbeitet, die in irgendeinem Sinne auf 
Soziologie hinausliefen; ich tue es im Grunde auch hier und denke 
es in Zukunft erst recht zu tun. Mein skeptisches Verhältnis aber 
zur Soziologie habe ich nie verleugnet. Es ist ja auch eine üble 
Sache mit Worten, gleich „Soziologie“, die gleichsam schon jeder 
Zweite in einem dritten Sinn versteht. Meint nun ein in seinen 
geistigen Eingeweiden so vergrimmtes Wort gar Wissenschaft, dann 
mag leicht nur jener „Wechselbalg“, jener „Hexensabbat für alle 
Spiel- und Abarten menschlicher Erkenntnis“ dahinterstecken, von 
dem ich einstens so unhöflich sprach. Mindestens war dies pedantisch. 
Zu meiner Rechtfertigung wiederhole ich, daß man in Sachen der 
Erkenntnis den magersten Prozeß immer noch höher stellen muß als 
den fettesten Vergleich, weil dieser auf Kosten der Echtheit der Er 
kenntnis geht. Aber selbst mit solcher Pedanterie vereint es sich 
durchaus, wenn ich Max Webers hinterlassene Leistung auch 
meinerseits nicht besser zu benennen wüßte, denn als Soziologie! 
Soviel Mißbrauch mit diesem Worte getrieben wird, hier scheint es 
mir mit Fug und Recht verwendet. Diese Leistungen gehen klar in 
einer Linie damit, wie auch der Skeptiker — ohne sich etwas zu ver 
geben, wofür der Beweis noch nachgetragen wird — von Soziologie 
sprechen kann: überall dort nämlich, wo sich die innere Einheit aller 
der Wissenschaften bewährt, die einträchtig vom menschlichen Zu 
sammenleben handeln! Zu ihnen gehört von altersher die Geschichte, 
die Statistik, gehören die Wissenschaften von Wirtschaft, Staat und 
Volk, in ihrer Art auch die Wissenschaften von Religion, Recht» 
Kunst, Wissenschaft, Schrifttum, bedingt auch die von der Sprache —• 
alles nur kunterbunt und lückenhaft aufgezählt.
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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