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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Soziologische Zusammenhänge, X. 
629 
Gleich in Max Webers Systematischer Soziologie setzt sich die 
Bewährung jener inneren Einheit vieler Wissenschaften gegenständlich 
durch. Hier liefert sie Erkenntnisinhalte — und in welcher Fülle — 
die sich keineswegs auf die verschiedenen „alten“ Wissenschaften auf 
teilen. Mit diesen überschneiden sich diese Erkenntnisse bloß, bilden 
aber eine rechtmäßige Einheit für sich, als Fachwissenschaft von be 
sonderer Struktur. Es gestaltet sich da im Kerne ein vorwaltend 
klassifikatorisches System von Begriffen heraus, das gleichsam quer 
über alle „alten“ Fachwissenschaften spreitet. Sofort drängt sich ein 
Vergleich damit auf, wie sich die „systematischen“ Naturwissenschaften 
zur Biologie verhalten. Allein eine Aussprache darüber könnte doch 
nur verwirren, geht sie nicht ganz tief; dazu sind aber die fraglichen 
Verhältnisse noch viel zu oberflächlich angeschnitten. Es bleibe auch 
in der Schwebe, ob sich alle „soziologisch“ erarbeiteten Begriffe 
schlankweg in die „alten“ Wissenschaften übertragen ließen. Max 
Weber verwahrt sich mehrfach dagegen. Keinesfalls dürfte man 
wähnen — auch dieser Wahn hat auf den armen Namen „Soziologie“ 
Anspruch erhoben — als ob hier allen anderen Fachwissenschaften 
grundsätzlich das „Allgemeine abgesaugt“ würde. Der Rest wäre ja 
tatsächlich nicht mehr zu gebrauchen 1 Natürlich wahrt sich also jede 
der „alten“ Fachwissenschaften daneben ihre eigene Problematik und 
kraft dessen auch ihre eigene Begriffsbildung. Trotzdem ist etwas 
anderes gut denkbar: daß sich von hier, von einem Begriffssystem 
dieser eigentümlichen Sattellage aus, die Terminologie aller Wissen 
schaften unseres Kreises vereinheitlicht, soweit dies das Eigenrecht 
jeder Fachwissenschaft nicht verletzt. Besseres könnten wir uns nicht 
wünschen. Im Angesichte dieser überragenden Leistung steht es auch 
zu erwarten. 
X. 
Hier ist es an einem klassischen Beispiel klar geworden wie sich 
eine Fachwissenschaft mit Recht als Soziologie ansprechen laßt Man 
kann aber das Recht auf Verwendung dieses Namens auch im umfassen 
deren Sinne erörtern, um so zu erfahren, „was alles 1 sich Soziologie 
nennen läßt. In ganz unmaßgeblicher Weise will ich dies versuchen. 
Aber da ich auch dabei meinen Standpunkt wahre, als gelernter 
Zweifler an der Denkfestigkeit der Worte, bedarf es einer grundsätz 
lichen Aussprache. Es ist da vieles zu sagen, was auch zur engeren 
Sache der nationalökonomischen Theorie gehört.
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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