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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

658 
.Freiheit vom Worte“, 
Sinn der sonst ganz widersinnigen Formel zu gehen, daß sich Theorie 
und Empirie in unserer Wissenschaft zueinander verhielten wie „De 
duktion“ und „Induktion“. Man läßt ja bekanntlich dem Methoden 
streit Menger-Schmoller als communis opinio die erheiternde 
Kunde nachlaufen, es hätte sich bei ihm um den Kampf zwischen 
„Deduktion“ und „Induktion“ gedreht. Nun, gedreht hat es sich dabei 
um sehr vieles, nur sicherlich nicht um dieses, obgleich die Worte 
„Deduktion“ und „Induktion“ hin- und herflogen. Im Kern aber 
prallten einfach die beiden Grundauffassungen zusammen 1 Zwar blieben 
sie beide unter der Schwelle des Bewußtseins; dafür ging auch der 
ganze Streit aus wie das Hornberger Schießen. Den besonders Klugen 
hat dieser Ausgang die salomonische Entscheidung eingegeben, „De 
duktion“ und „Induktion“ seien eben gleichen Rechtes, gleichberechtigt 
in der Wissenschaft daher auch Theorie und Empirie! Ein Spruch 
von erlösender Kraft. Immerhin bringt er das Kunststück zuwege, 
einen brüllenden Gemeinplatz schlüssig aus zweierlei Widersinn her 
zuleiten: daß einerseits unsere Theorie in „Deduktion“, andererseits 
unsere Empirie in „Induktion“ aufgehe. 
„Deduktiv“ verfahre unsere heutige Theorie, weil da angeblich alles 
aus dem einen Obersatz abgeleitet sei, daß „jeder seinem Vorteil nach 
gehe“. Aber davor muß man die arme „Güterlehre“ doch in Schutz 
nehmen. Es steckt beträchtlich mehr in ihr, als von dorther „deduktiv“ 
herauskäme, nämlich nichts! Doch wäre es schließlich eher noch zu 
verzeihen, daß man den Obersatz einer „Deduktion“ in dem sieht, was 
gar nichts anderes ist als eine der vornehmsten Unterstellungen für 
eine Konstruktion, für jene nämlich in Sachen der gewissen „unfreien 
Nachdichtung“. Zwar gehört dann zur „Ableitung“ der „Güterlehre“ 
außerdem die Kleinigkeit der Gemeinen Erfahrung, und die hat als 
Ganzes wirklich nicht viel von einem ferneren „Zubehör einer Deduktion“; 
aber das scheint in methodologischen Fragen unserer Wissenschaft eine 
zu vernachlässigende Größe zu sein. So verzeihlich also jene kleine 
Verwechselung, unverzeihlich in jedem Betracht bleibt die Deutung 
unserer Empirie als „Induktion“. Es macht doch nicht einfach nur 
der Ausgang überhaupt von Tatsachen die „Induktion“ aus 1 „Induktion" 
ist immer schon eine ganz bestimmte Behandlung von Tatsachen. 
Wann allein aber wäre eine solche Behandlung von Tatsachen so ohne 
weiteres am Platz, wie man es hier anzunehmen scheint? Offenbar 
doch nur, wenn sich aus Tatsachen überhaupt nichts anderes machen 
ließe, als von ihnen zu „allgemeinen Sätzen aufzusteigen“. Das trifft 
nun absolut nicht zu.
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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