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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Abschnitt III. 
707 
und Weltwirtschaft, gilt von Staat, von Volk, von Universität und 
Kirche und so die ganze Reihe dieser Lebenswirklichkeiten durch- 
nur daß da überall Kreisschluß, Zusammenspiel und Einpassung un 
gleich verwickelter zutreffen als bei dem schlichten Zweckgebilde der 
Unternehmung. 
Das lebenstheoretische Denken erfaßt also die Gebilde stets als 
wirkende Einheiten von gestalthaft verbürgter Dauer. Da bleibt kein 
problematischer Rest zurück 1 Diese Gebilde sind in genau dem 
gleichen Ausmaß von der Daseinsform des Lebens, wie sie durchschau 
bar, also geistig zu entfalten möglich sind. Ihre tatsächliche Erschließung 
mag der Wissenschaft gelegentlich noch so schwer fallen, verwickelt, 
wie sie selber und erst recht durch ihre Eingebundenheit ineinander 
sind: niemals und nirgends begegnet hier das begriffliche Denken 
einem grundsätzlichen Widerstande, keinen Rätseln wie im organischen 
Leben, keinen Abgründen wie im persönlichen Leben. Das lebens 
theoretische Denken aber packt die Gebilde gleich als solche, als 
Lebenswirklichkeiten. Und dieser Griff ins Wesenhafte führt sicher 
an Gefahren vorbei, denen das leistungstheoretische Denken unentrinn 
bar erliegt. Dieses Denken zerrt ja aus den Gebilden stets nur die 
Beziehung zwischen Ziel und Leistung heraus, es erfaßt also im besten 
Falle nur Leistungsgestaltung, wenn es nicht überhaupt bloß an ober 
flächlichen Größenproblemen hängen bleibt. Ganz übersehen kann die 
Gebilde auch dieses Denken nicht. Aber es konstruiert sie nur ent 
weder „individualistisch“ von den Individuen her, als deren Beziehungs 
systeme, als Verbände u. dgl., oder es rollt dieses Denken das 
menschliche Zusammenleben von mystischen Gesamtheiten her und 
gegen die Individuen hin auf, „universalistisch“. Das lebenstheoretische 
Denken hingegen, als ein problembewußtes Denken in Gebilden, 
Weiß ebensowohl den hohlkonstruktiven „Individualismus“ zu vermeiden 
wie auch die flachmetaphysische Verstiegenheit des „Universalismus“., 
Immer nur scheinbar liegt damit ein kategorisches Entweder-Oder für 
unser Denken über das menschliche Zusammenleben vor. Damit 
stehen bloß dem leistungstheoretischen Denken zwei Verlegenheitsaus 
wege zwingend zur Wahl, wenn dieses naive Denken das menschliche 
Zusammenleben erfassen will, dabei aber in seiner Art am Leben selber 
vorbeigreift I Für das reife, das Denken in Gebilden, spielt darum auch 
keinerlei Fetischismus der „Ganzheit“ eine Rolle. Dieses lebenstheore 
tische Denken verneint auch völlig den sogenannten „Organizismus“, 
denn auch das ist ja unfreiwillige Komik, wenn sich das Denken über 
menschliches Zusammenleben von seinem Schuldner, dem biologischen 
Denken, die Begriffe und Theoreme aus jener Schuldmasse gleichsam 
45*
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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