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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

712 
,Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie“, 
bürgter Dauer? Nun müssen sich aber nachweislich drei Fachwissen 
schaften in die Aufgabe teilen, dieses Problem zu lösen. Denn nicht 
minder nachweislich vollzieht sich die Gestaltung sozialen Lebens auch 
praktisch auf drei verschiedene Richtpunkte hin: Lebenseintracht, 
Lebenszwietracht, Lebensnot. Diese Gestaltung läßt sich daraufhin 
begrifflich in drei Teilgestaltungen zerlegen. Immer nur einer davon, 
also nur immer der Gestaltung in einem bestimmt einseitigen Geiste, 
nur ihr ist die einzelne Fachwissenschaft noch gewachsen; das heißt, 
nur in dieser notgedrungenen Einseitigkeit weiß Fachwissenschaft das 
menschliche Zusammenleben so zu bewältigen, daß sie es gleichsam 
geistig umlegt zu einem begrifflichen Allzusammenhang. Seiner „dis 
kursiven“ Natur gemäß vermag begriffliches Denken eben stets nur 
einem Hasen nachzulaufen, sofern es in sich einheitlich bleiben will. 
Es interessiert hier nicht, wie neben der Nationalökonomie, erstens, 
eine Schwesterwissenschaft möglich bleibt vom Politisch-Sozialen; sie 
arbeitet alle „Gesellung“ und deren Um und Auf aus dem Zusammen 
leben heraus, will sagen, alle Gestaltung im Geiste dauernden Einklangs 
von Zwang und Freiheit. Und wie sich daneben noch eine dritte 
Wissenschaft als Aufgabe ergibt, jene vom Spezifisch-Sozialen, vielleicht 
als „Soziologie“ tiefsten Sinnes; ausgerichtet auf alle „Gemeinschaft“, 
alle Gestaltung nämlich im Geiste des Sich-in-innerem-Einverständnis- 
finden. Auch das interessiert hier nicht weiter, wie diese drei 
Schwestern das nämliche erlebte Leben nur immer anders sehen; so 
erscheint zum Beispiel ein und dasselbe, wuchtigste Gebilde der 
Schicksalswelt, das alle andern unter und über sich trägt, es erscheint 
der einen Disziplin etwa als „Volk“, der zweiten etwa als „Staat“, 
der dritten als „Volkswirtschaft“. Dafür verwende ich immer das 
Gleichnis vom Teppich mit dem grün-weiß-roten Muster, woraus die 
eine der Schwestern alles Weiß, die andere alles Rot, die dritte alles 
Grün als zusammenhängende Figur heraussieht, während der jeweilige 
Rest des Musters zum bloßen, nicht weiter zusammenhängenden Hinter 
grund wird. 
Dies alles sei übergangen: leuchtet es doch ohnehin ein, welche 
Teilgestaltung menschlichen Zusammenlebens einseitig die National 
ökonomie aufs Korn nimmt, sie als die Wissenschaft vom Ökono 
misch-Sozialen: jene einfach, die im Geiste dauernden Ein 
klangs von Bedarf und Deckung erfolgt 1 Denn nur so läßt 
sich im Wege der Gestaltung Trotz bieten der Lebensnot. Diese ver 
schuldet ja grundsätzlich eine ewige Spannung zwischen Bedarf und 
Deckung — leistungstheoretisch gesehen ist dies die sogenannte 
„Güterknappheit“. Diese Spannung droht sich allemal in Streit aus
	        

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Wirtschaft Als Leben. Verlag von Gustav Fischer, 1925.
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