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Die Kaufkraft des Geldes

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Bibliographic data

Metadata: Bolschewismus, Fascismus und Demokratie

Monograph

Identifikator:
1027869556
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-48255
Document type:
Monograph
Author:
Gottl-Ottlilienfeld, Friedrich von http://d-nb.info/gnd/118809040
Title:
Wirtschaft als Leben
Place of publication:
Jena
Publisher:
Verlag von Gustav Fischer
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (XXXII, 763 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Monograph
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Bolschewismus, Fascismus und Demokratie
  • Title page
  • I. Die Krisis der Freiheit nach dem Weltkrieg
  • II. Die Folgen von Krieg und Frieden
  • III. Die Lehren der Freiheit und die freien Verfassungen im 19. Jahrhundert
  • IV. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • V. Die Krisis der liberalen Parteien und ihre Ursachen. Die Wirkung des Sozialismus in den freien Verfassungen
  • VI. Der Nationalismus als Verleugnung der Freiheit und der Demokratie
  • VII. Die Reaktion in Europa und das Diktatur-Fieber der Mittelmeerstaaten
  • VIII. Die neue Form der Reaktion: der Fascismus
  • IX. Der Fascismus als weißer Bolschewismus und eine Gefahr für den Frieden
  • X. Freiheit, Reaktion und Sozialismus als historische Phänomene
  • XI. Die Übertreibungen über den Bolschewismus. Die Ausschreitungen des europäischen Kapitalismus außerhalb Europas. Der Kultus der Gewalt
  • XII. Bolschewismus und Fascismus als gleichartige Phänomene. Die Kritik am Wirken der Parlamente. Unmöglichkeit einer dauernden absoluten Verfassung in der heutiigen Gesellschaft
  • XIII. Die Entwicklung der Mittelschichten und der Widerstand gegen die extremen Tendenzen
  • XIV. Notwendigkeit einer Revision der parlamentarischen Funktion und Arbeiterpolitik
  • XV. Der Verfall Europas als Folge der Neigung zur Gewaltätigkeit und des Mangels an Frieden und Freiheit. Die unausbleibliche Rückkehr zu den liberalen Verfassungen
  • Contents

Full text

Schutzzollwahn und den Militarismus, Folgen und Ursachen des Nationalis- 
mus, in deren Trauerzug Verwirrung des‘ Handelsverkehrs, Arbeitslosigkeit 
und Geldkrisen folgen. 
In der konservativen Presse gibt es nur eine Erklärung für all diese Ver- 
wirrung, eine tägliche Sorge: den Bolschewismus., Der russische Bolsche- 
wismus soll alles erklären und rechtfertigen. Dieselben Menschen, welche dem 
Fascismus und seinen umstürzenden Unternehmungen gewogen sind, über- 
treiben die Furcht vor dem Bolschewismus. In Frankreich und in England 
gibt es ernste Arbeiterunruhen, und der Kommunismus, welcher vor dem 
Kriege kaum bestand, findet jetzt dort günstigen Boden. Aber seine Fort- 
schritte, geringer, als es scheint, werden künstlich übertrieben und als Werk 
des Bolschewismus ausgegeben. Allerorten erblickt man in Unruhen, Aufruhr, 
Unzufriedenheit und Erbitterung das Werk Moskaus. Wenn der Bolschewis- 
mus verantwortlich wäre für Alles, was man ihm zuschreibt, könnte ihn keine 
menschliche Kraft aufhalten; er wäre dann eine ungeheuere und unüberwind- 
liche Macht. 
In Italien hat man eine weiße Diktatur. Sie ist der Schutz gegen den Bol- 
schewismus! Auch der General Primo de Rivera hat zur Rechtfertigung der 
spanischen Diktatur oft von der Notwendigkeit gesprochen, den revolutio- 
nären Drohungen Einhalt zu gebieten, und dies in einem Land, wo die Revo- 
lution nie eine ernste Gefahr war und alle Revolutionen von Militärs gemacht 
worden sind. Auch die Anhänger des Generals Primo de Rivera, des harm- 
losesten, mildesten und unkonsequentesten Diktators der modernen Geschichte, 
schreiben ihm nicht die militärische Entschlossenheit Hannibals oder das 
kriegerische Genie Caesars zu. 
Abd el Krim kämpfte im Rif gegen Spanien und Frankreich. Es handelte 
sich um einen Kolonialkrieg, der von der spanischen Regierung immer mit 
wenig Geschick geführt wurde. Durch ihn hat Spanien große Verluste er- 
litten, und es lief Gefahr, seinen Wohlstand vernichtet zu sehen. Die Re- 
gierung von Moskau hat nichts oder wenig zu tun mit den marokkanischen 
Ereignissen und den Irrtümern der spanischen Regierung, wie man auch den 
Kampf Abd el Krims beurteilen mag, und welcher Art auch seine Beziehungen 
zu Finanzleuten verschiedener Nationalitäten gewesen sein mögen, die Berg- 
werks-Konzessionen erstrebten. Aber viele Zeitungen beharren dabei, auch 
im Rif das Werk und den Einfluß des Bolschewismus zu sehen. 
In China gibt.es eine starke, den Fremden und der kapitalistischen Gesell- 
schaft des Abendlandes feindliche Strömung; auch sie soll das Werk des Bol- 
schewismus sein. Die Türkei hat ihre Unabhängigkeit wieder erkämpft und 
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Bolschewismus, Fascismus Und Demokratie. Hanfstaengl, 1926.
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