Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Einführung in das Studium der Konjunktur

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

118 Dritter Abschnitt. Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen. 
Sterblichkeit von der Trockenheit und den Temperaturverhältnissen, 
vor allem in den Sommermonaten, abhängig ist. 
Ganz besonders stark ist dann der Zusammenhang zwischen dem 
Wandel der Konjunktur und der Wanderbewegung innerhalb 
eines Volkes. Es ist dies ein Zusammenhang, welcher auch in seinen 
Ursachen sehr leicht zu verstehen ist. Steht doch die ganze Wander 
bewegung, die Auswanderung wie die Binnenwanderung, in einem 
ganz besonders hohen Maße unter dem Einflüsse wirtschaftlicher 
und sozialer Tatsachen. Wer aus seiner Heimat fortwandert, tut dies ja 
in der Regel, um damit eine Verbesserung seiner Lebenslage zu 
erzielen. Damit sind für die Stärke und die Richtung der Wander 
bewegung sowohl die wirtschaftlichen und sozialen Zustände in dem 
Abwanderungs- wie in dem Zuwanderungsgebiete maßgebend. So 
geht z. B. die deutsche Auswanderung nach den Vereinigten Staaten 
von Nordamerika zurück, wenn sich mit einer Verschlechterung der 
dortigen wirtschaftlichen Lage die Möglichkeit des Fortkommens für 
den Einwanderer ungünstiger gestaltet, und das gleiche ist der Fall, 
wenn eine entsprechende Verbesserung der wirtschaftlichen Verhält 
nisse in Deutschland eintritt und sich deshalb hier gute und lohnende 
Arbeitsgelegenheit bietet. Auch dieser Zusammenhang läßt sich nicht 
so einfach durch eine Gegenüberstellung der Auswanderungszahlen 
mit den Merkmalen der heimischen Konjunktur verfolgen, weil für 
die Höhe der Auswanderung eben die wirtschaftliche Lage zweier 
Länder, des Heimat- und des Einwanderungslandes, maßgebend ist. 
Wenn mit einer ungünstigen Konjunktur in Deutschland eine günstige 
Konjunktur in den Vereinigten Staaten zusammenfällt, so wird sich 
die deutsche Auswanderung ganz anders gestalten, als wenn in den 
Vereinigten Staaten die wirtschaftliche Konjunktur und damit die 
Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkte ebenfalls ungünstige sind 1 ). 
Das eben Gesagte gilt nicht nur von der Höhe der Auswanderung, 
sondern auch von derjenigen der Binnenwanderung, also von 
dem Bevölkerungsaustausch zwischen Stadt und Land und Industrie 
und Landwirtschaft. Mit aufsteigender wirtschaftlicher Konjunktur 
und zunehmender Nachfrage nach Arbeitskräften schwillt der Zuzug 
in die Städte und in die Industriebezirke an, um bei einem Nach 
lassen der Konjunktur wieder abzunehmen, ja sogar mitunter einer 
nicht unerheblichen Rückwanderung Platz zu machen. So hat im 
Jahre 1901 mit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise bei uns der bis 
dahin sehr erhebliche Zuzug in die Städte stark abgenommen. In 
einigen Städten ist sogar ein nicht unbeträchtlicher Fortzug ein 
1 ) Vgl. dazu auch Hein ecke, Die Auswanderung u. die Störungen 
im deutschen Wirtschaftsleben. Sehr. d. V. f. Sp. Bd. 109. S. 227.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.