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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

B i k 541 
1 4. 9 h 9 
4. Der Kapital- und Geldmarkt. 
139 
banken stark abnehmen und derjenige der Reiclisbank plötzlich stark 
zunehmen kann. 
Dieses Rediskontieren von Wechseln vollzieht sich also vor 
nehmlich dann, wenn die Kreditbanken sich in den Besitz größerer 
flüssiger Mittel setzen wollen. Das ist z. B. in der Regel an den 
Quartalsenden der Fall, bei denen starke Ansprüche an die Kassen 
der Banken vonseiten ihrer Kundschaft gestellt werden. An diesem 
Zeitpunkt pflegt ihr Wechselbestand ab-, derjenige der Reichsbank 
zuzunehmen. Das tritt in besonders starkem Maße dann ein, wenn 
äußere Faktoren, wie z. B, politische Verwicklungen, die Anfor 
derungen, welche an die Banken gestellt werden, stark erhöhen. So 
ging z. B. vom 31. Oktober 1912 bis zum 31. Dezember 1912 
der Bestand der acht Berliner Großbanken an Wechseln und unver 
zinslichen Schatzanweisungen von 1725 auf 1531 Millionen Mark 
zurück, während der Wechselbestand der Reichsbank von 1476 auf 
2031 Millionen Mark stieg. Bei diesen unverzinslichen Schatzanr 
Weisungen handelt es sich um, von der Finanzverwaltung aus- 
gegebene, auf den Inhaber lautende Papiere, welche auf große und 
runde Beträge lauten und genau wie Wechsel, sofort beim Verkauf 
diskontiert werden. Diese Schatzanweisungen werden von den Kredit 
banken übernommen und dienen zur Anlage ihrer flüssigen Mittel. 
Da jedoch dieDöhe dieser flüssigen Mittel sich mit den Wandlungen auf 
dem Geldmärkte im Ablaufe der Konjunktur ändert, so ergibt sich 
daraus, daß auch die Anlage der Kreditbanken in Schatzanweisungen 
von dem Wandel der Konjunktur in starkem Umfange berührt werden 
muß. 
Bei den an zweiter Stelle genannten Vorschüssen auf Waren 
und Warenverschiffungen, die in der allerverschiedensten 
Form vor sich gehen, handelt es sich vor allem um die Finanzierung 
des überseeischen Aus- und Einfuhrgeschäftes. Der Exporteur ver 
kauft seine Ware meistens gegen längere Zahlungsfrist an den Ab 
nehmer, während er in der Regel zur Weiterführung seines Geschäftes 
in kurzer Frist schon über den Erlös verfügen will. Es geschieht dies 
z. B. in der Weise, es kommen hier sehr verschiedene Formen vor, 
daß der Exporteur der Bank seine sogenannten Seedokumente, die 
Schiffspapiere, Versicherungspolice, auch eine Kopie der Faktura 
als Pfand übergibt, und daß ihm dann die Bank auf dieser Grundlage 
in einer bestimmten Höhe des Wertes der verschifften Waren einen 
Kredit eröffnet. 
Eine analoge Form der Kreditgewährung findet sich beim Waren 
import. Es handelt sich hier um den sogenannten Rembours- oder 
Trassierungskredit. Der Vorgang spielt sich in der Regel in der Weise
	        

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Hansische Beiträge Zur Deutschen Wirtschaftsgeschichte. Hirt, 1928.
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