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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

182 Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik. 
in gewissem Sinne den Absatz, der Großhändler schiebt sich zwischen 
den Produzenten und den Detaillisten, indem er den Absatz mit seinem 
eigenen Kapital finanziert, damit einmal dem Produzenten das Risiko 
längerer Kreditgewährung abnimmt und ihn so in die Lage versetzt, 
sein Kapital vollständiger, als es sonst der Fall wäre, lediglich in der 
Produktion zu verwenden. 
Wir hören jedoch von ganz bestimmten Modeindustrien, welche 
sich gerade infolge ihrer eigenartigen Konjunkturverhältnisse dagegen 
wehren, daß der Handel in ihrer Branche einen zu starken Umfang 
annimmt und sie von ihm in zu große Abhängigkeit geraten. 
„Eine solche Mediatisierung hat für eine Modeindustrie ihre ganz 
besonderen Bedenken. Ihr Absatz ist zu gefährdet, als daß man die 
Sorge für ihn einer ganz unverantwortlichen Stelle anvertrauen 
kann, die kein besonderes Interesse daran hat, daß das Produkt 
gerade dieser Industrie verkauft wird. Fehlkonjunkturen müssen ohne 
alle Abwehrversuche hingenommen werden und kommen unvorher 
sehbarer, wenn eine Modeindustrie ihren eigentlichen Abnehmerkreis 
nicht beeinflussen kann.“ 
Schon aus dem eben Gesagten ergibt sich, daß und warum solche 
Modeindustrien, um nicht bei diesen, durch den Modewechsel be 
wirkten Konjunkturumschlägen zu große Teile ihres Absatzes ein 
zubüßen, mit ihrem Abnehmerkreis in ziemlich enger Berührung 
bleiben müssen. Das ist um so mehr nötig, als in dem Augenblick, 
in dem mit einem Wechsel der Mode sich die Konjunkturlage ver 
schlechtert, die betreffende Industrie von sich heraus, wie es Rasch 
für die Eibenstocker Industrie sehr anschaulich dargestellt hat, 
konsequent den Weg der „Bedarfserregung“ beschreiten muß. „Im 
Modebedarf folgt Bedarfswelle auf Bedarfswelle, und jede läuft wieder 
ab: Wer weiß, von wannen sie kommt und wohin sie geht.“ In der 
Modeproduktion hingegen ist es mit dem Niedergang einer Produk 
tionskurve nicht getan, sondern es folgen Ausgleichs- und Anpassungs 
versuche der verschiedensten Art, die zum guten Teil darauf hinaus 
laufen, durch Bedarfserregung zur Bildung einer neuen Bedarfswelle 
beizutragen. Dabei sind die Modeindustrien technisch und wirtschaft 
lich keineswegs immer vor leichte Aufgaben gestellt, da eine solche 
Bedarfserregung, d. h. die Schaffung ganz neuer Artikel, in der Regel 
ohne neues Fabrikationsverfahren oder gar eine Umwandlung des 
Betriebes nicht möglich ist. „Je einförmiger das Produktionspro 
gramm einer Industrie ist, um so eher kann eine Tiefkonjunktur zu 
dem radikalen Mittel der Betriebsumwandlung zwingen. In unserer,
	        

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Graf Georg Kankrin in Nationalökonomischer Und Finanzwirtschaftlicher Beziehung. Buchdruckerei “Lituania”, 1914.
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