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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

184 Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik. 
speziellen Arbeiterverhältnisse der betreffenden Unternehmung eine 
große Rolle. Von rein sozialpolitischen Rücksichten, wie sie bei 
der Frage der Arbeiterentlassungen auch häufig eine Rolle spielen 
können, sei an dieser Stelle abgesehen. Wir hören z. B. aus der 
Wollindustrie, daß dort, wo, wie in Mühlhausen i. E., im Vogt 
lande, in Zwickau oder in Leipzig, die Kammgarnspinnereien kon 
zentriert sind, wo also eine sehr große Anzahl von Betrieben zu 
sammen liegen, die Arbeiterentlassungen und demgemäß auch die 
Lohnverluste während der Depression, einen wesentlich größeren 
Umfang annahmen, als dorten, wo die Betriebe mehr isoliert lagen, 
vor allem in solchen Gegenden, wo andere Textilzweige nicht ver 
treten waren 1 ). Unter diesen letzteren Verhältnissen nämlich, mußte 
man bei Arbeiterentlassungen mit einer Abwanderung der entlassenen 
Arbeiter rechnen, ohne daß die Sicherheit vorhanden war, bei 
wieder eintretendem Bedarf mit einer Besserung der wirtschaftlichen 
Lage, den alten Arbeiterstamm wieder zu erhalten. Hier war es 
deshalb notwendig, selbst bei unlohnenden Preisen den Versuch zu 
machen, den Umfang der Produktion aufrecht zu erhalten, oder, wo 
dies vorteilhafter schien, den entstehenden Lohnausfall selbst zu 
tragen. Von einer Reihe von Fabriken aus der Wollindustrie wird 
uns nämlich berichtet, daß sie eine Zeitlang bei einer täglichen 
Einschränkung der Arbeitszeit auf 6 Stunden den vollen Tagelohn 
einer lOstündigen Arbeitszeit weiter gewährt haben. 
Man hat auch schon darauf hingewiesen, daß diese besondere 
Lage der kapitalintensiveren Betriebe ganz allgemein den Unter 
nehmer veranlaßt, den Versuch zu machen, dauernd einen Teil seiner 
Arbeiterschaft an sich zu fesseln und daß es damit zusammenhängt, 
daß man gerade bei solchen Unternehmungen vorzugsweise Arbeiter 
wohlfahrtseinrichtungen, vor allem auch Wohnhäuser für die Ar 
beiter, antrifft. 
Mit solchen Erwägungen, einem Steigen der Kosten bei zu 
großer Einschränkung der Produktion, und der Notwendigkeit, 
Arbeiterentlassungen dann vornehmen zu müssen, steht es dann auch 
wieder in Beziehung, ob und in welchem Maße einzelne Industrie 
zweige oder Unternehmungen sich genötigt sehen, während der 
Depression auf Lager zu arbeiten, mit der Hoffnung, ihre Vorräte 
dann in besseren Zeiten abstoßen zu können. Wir hören dann auch 
aber wieder von anderen Mitteln und Wegen, welche eingeschlagen 
worden sind, um sich während der Depression vor einem zu starken 
Rückgang des Absatzes zu schützen. Manche Unternehmungen 
U Sehr. d. V. f. Sp. Bd. 105. S. 232.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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