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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

186 Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik. 
Es handelt sich hier um ein Mittel, bestimmten ungünstigen Wir 
kungen der Depression zu entgehen, ein Mittel, welches der Einzel- 
untemehmung im allgemeinen wohl verschlossen ist. Damit hängt 
es dann auch wieder zusammen, daß uns berichtet wird, daß bei den 
Aktiengesellschaften dieser Industrie in dieser Periode des Nieder 
ganges relativ wenig Konkurse vorgekommen sind. Auch sonst 
treten ja bei Aktiengesellschaften Konkurse relativ selten auf, weil 
eben hier eine Sanierung der Gesellschaft unter Heranziehung der 
Aktionäre möglich ist. 
Von dieser Möglichkeit hat man während der Depression zu 
Beginn des Jahrhunderts gerade auch in der Textilindustrie, welcher 
es ja damals besonders schlecht ging, einen sehr ausgiebigen Gebrauch 
gemacht. Während von 46 Kammgarnspinnereien, welche die Form 
einer Aktiengesellschaft hatten, im Jahre 1900 nur sieben einen Ge 
winn in der Höhe von 2,125 Millionen Mark erzielten, betrug bei 
den übrigen 39 Gesellschaften der Verlust in diesem Jahre 25,929 
Millionen Mark, denen nur eine Reserve in der Gesamthöhe von 
13,299 Millionen Mark gegenüber stand. Trotz dieser so überaus 
ungünstigen Verhältnisse sind aus Anlaß dieser Krise bei diesen 
Gesellschaften nur zwei Zusammenbrüche erfolgt. Bei diesen 39 Ge 
sellschaften sind eben in den Jahren 1900 und 1901 bei einem Ge- 
samtaktienkapitel von 66,18 Millionen Mark, Herabsetzungen, Kapital 
zusammenlegungen, oder Nachzahlungen in der Höhe von 11,792 
Millionen Mark durchgeführt worden 1 ). 
Dieses Beispiel zeigt also, in welcher Weise sich die 
Aktiengesellschaft ganz bestimmter Mittel bedienen kann, um in 
den Zeiten einer Depression eintretende Verluste auf breite 
Kreise abzuwälzen, ein Verfahren, das der Einzelunternehmung nicht 
zu Gebote steht. 
Das Dargelegte möge genügen, um zu zeigen, wie ganz ver 
schieden sich die Lage und das geschäftliche Vorgehen der ein 
zelnen Industriezweige und Unternehmungen im Wandel der Kon 
junktur gestaltet, welch verschiedene Politik sie verfolgen, um dabei 
ihre geschäftlichen Ziele möglichst vollkommen zu erreichen. Daß 
es wirtschaftlich und sozial für den Gang der Volkswirtschaft, 
für die Gesamtheit, von der allergrößten Bedeutung ist, welche Wege 
hierbei eingeschlagen werden, bedarf keiner weiteren Begründung. 
Es sei hier nur nochmals wiederholt, was schon oben gesagt worden 
ist, daß dasjenige, was wir als Volkswirtschaft bezeichnen, nichts 
anderes ist, als die Gesamtheit aller dieser Einzelhandlungen wirt- 
D Sehr. d. V. f. Sp. Bd. 105. S. 244 ff.
	        

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Befreite Arbeit. Seehof, 1920.
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