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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

196 Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik. 
sie, um bei größeren Zusammenbrüchen einem weiteren Umsich 
greifen derselben und einer allgemeinen Panik vorzubeugen, zu um 
fassenderen Interventionen schreiten. Aus Zweckmäßigkeitsgründen 
soll also an dieser Stelle auch die entsprechende Tätigkeit der Kredit 
banken mitbehandelt werden, wenn es sich auch dabei nur um ein 
Eingreifen privater und nicht öffentlicher Körperschaften handelt. 
Als im Jahre 1901 die Leipziger Bank zusammenbracb, war die 
Folge eine schwere Erschütterung des Wirtschaftslebens. Eine große 
Anzahl von Geschäftshäusern, welche mit der Batik in geschäftlichen 
Beziehungen gestanden hatten, gerieten in ernstliche finanzielle 
Schwierigkeiten. Bei einzelnen sächsischen Banken wurden innerhalb 
weniger Tage von den Einlegern Millionen an Beträgen zurück 
gefordert. Wenn die Panik nicht weiter um sich griff, wenn bald 
wieder eine Beruhigung eintrat, so war dies' vor allem dem tatkräf 
tigen Eingreifen der Reichsbank zu danken. Die Handelskammer in 
Kassel schrieb in ihrem Berichte für das Jahr 1901 darüber: 
„Ohne einen Rückhalt an der Reichsbank hätten alle Bemühun 
gen (der Großbanken) der Krisis nicht Einhalt tun können. Die 
Reichsbank hat in dieser Zeit gezeigt, daß sie im wahrsten Sinne 
des Wortes das Rückgrat unseres Geldwesens bildet, und daß unser 
Wirtschaftskörper auch bei den schwersten Krisen an ihr einen un 
bedingt festen Halt findet. Das Verhalten der Reichsbank kann 
nicht genug als mustergültig hervorgehoben werden: weit entfernt, 
ihre Diskontierungen einzuschränken, hat sie ihren Kredit einem 
jeden, der ihn bedurfte, zur Verfügung gestellt, und hat selbst trotz 
der enormen Inanspruchnahme ihrer Mittel am 1. Juli an dem be 
stehenden Diskontsatz festgehalten, um nicht durch Heraufsetzen 
des Satzes die Krisis gewissermaßen zu dokumentieren und dadurch 
die Verwirrung zu vermehren 1 ).“ 
In anderen Formen geschah das gleiche in den Vereinigten 
Staaten von Amerika, als dort im Jahre 1907 mit dem Ausbruch 
erheblicher wirtschaftlicher Störungen in großem Umfange eine 
Thesaurierung der Barmittel eintrat. Es herrschte sogleich ein großer 
Mangel an solchen Barmitteln, und bei der mit der Krise zusammen 
hängenden Erschütterung des Kredits gerieten die Banken in Schwierig 
keiten, dem Geldmärkte die verlangten Umlaufsmittel für die Zwecke 
des Wirtschaftslebens im nötigen Umfange zur Verfügung zu stellen. 
In dieser schwierigen Lage hat damals neben der Selbsthilfe, welche 
z. B. in Form der Clearinghouse-Zertifikate dem Zahlungsverkehr 
Ersatzmittel zur Verfügung stellte, die Bundesregierung in entschie- 
J ) Schulze, a.a.O. S.90.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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