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Einführung in das Studium der Konjunktur

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Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

3. Die Tätigkeit von Staat und Gemeinden im Wandel der Konjunktur. 197 
dener Weise eingegriffen. Um die Bedürfnisse an Umlaufsmitteln 
befriedigen zu helfen, hat das amerikanische Schatzamt damals die 
Barmittel der Banken durch Hinterlegung großer Beträge an Re 
gierungsgeldern gestärkt. Die Mittel dazu hatte die Regierung aus 
ihren Einnahmen an Steuern und Zöllen zur Verfügung. Als aber 
diese Mittel auch nicht genügten, da gab die Regierung Anleihen 
aus, um so einmal die aus Angst versteckten Gelder herauszulocken, 
die aber dann auch dazu bestimmt waren, durch Hinterlegung bei 
den Banken diesen eine Erweiterung der Notenausgabe zu ermög 
lichen und so den Bedarf an Umlaufsmitteln zu verstärken 1 ). 
Diese beiden Beispiele zeigen also, nach welchen Richtungen 
hin bei solchen krisenhaften Erschütterungen des Wirtschaftslebens 
Maßnahmen des Staates oder der Notenbank, die ja keineswegs 
überall ein staatliches Institut zu sein braucht, nützlich sein können. 
Es handelt sich in allererster Linie darum, das erschütterte Ver 
trauen zu stützen, um so einem Umsichgreifen der Panik vorzu 
beugen. Nach der gleichen Richtung hin bewegen sich natürlich 
auch die Aufgaben der Kreditbanken. Unsere großen Kredit 
banken sind einzeln und erst recht in ihrer Gesamtheit heute solche 
Mächte im Wirtschaftsleben, können einen solchen Einfluß auf den 
Geldmarkt und auf die Börse ausüben, dah sie sehr wohl dazu im 
stande sind, bei solchen krisenartigen Erschütterungen durch Inter 
ventionen der verschiedensten Art beruhigend und stützend einzu 
greifen. Daß dieses bisher schon häufig geschehen ist, dafür ließen 
sich aus der deutschen Bankgeschichte mancherlei Beispiele bringen. 
Handeln doch auch die Kreditbanken im wohlverstandenen eigenen 
Interesse, wenn sie, selbst unter beträchtlichen Opfern, einem Um 
sichgreifen einer solchen Panik vorzubeugen suchen. 
Man muß nämlich immer davon ausgehen, daß solche Rückgänge 
in der Konjunktur, vor allem, wenn sie in der scharfen Form einer 
ausgesprochenen Krise auftreten, vielfach in der Nichterfüllung 
kontraktlicher Verbindlichkeiten der Zahlung gegen den Gläubiger 
auf der Basis vorhandener Kreditverhältnisse zum Ausdruck kommen, 
wie es Adolf Wagner einmal bezeichnet hat 2 ). Die meisten 
Krisen münden in diesem Sinne in eine Kreditkrise aus. Wenn ein 
mal eine Krise mit solchen Wirkungen ausgebrochen ist, wenn, wie 
es früher fast immer der Fall war, wie es sich dann wieder in den 
Vereinigten Staaten im Jahre 1907 wiederholte, ein Zustand all 
gemeiner Kreditlosigkeit eintritt, dann kann allein dadurch geholfen 
U Vgl. dazu Hasenkamp, u. Schuhmacher, a. a. 0. 
. ) Art. Krisen in Rentschs Handwörterbuch d. Volkswirtschaftslehre. 
Leipzig 1866.
	        

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Einführung in Das Studium Der Konjunktur. G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung, 1925.
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