Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Einführung in das Studium der Konjunktur

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Einführung in das Studium der Konjunktur

Monograph

Identifikator:
1027870953
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-44841
Document type:
Monograph
Author:
Mombert, Paul http://d-nb.info/gnd/117125342
Title:
Einführung in das Studium der Konjunktur
Edition:
Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
G. A. Gloeckner, Verlagsbuchhandlung
Year of publication:
1925
Scope:
1 Online-Ressource (275 Seiten)
Digitisation:
2018
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Einführung in das Studium der Konjunktur
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erster Abschnitt. Die Erklärungen der Wirtschaftskrisen und des Konjunkturwandels
  • Zweiter Abschnitt. Der Ablauf der Konjunktur in Deutschland seit der Begründung des Reiches
  • Dritter Abschnitt. Der Einfluß des Konjunkturwandels und der Krisen auf die Volkswirtschaft
  • Vierter Abschnitt. Konjunkturprognose und Konjunkturpolitik
  • Fünfter Abschnitt. Ausblick

Full text

■HHH 
1. Die älteren Krisentheorien. 17 
Eine andere Richtung hielt sich jedoch nicht an diesen Glauben 
von der Zweckmäßigkeit einer Wirtschaftsordnung gebunden, welche 
sich vollkommen auf der wirtschaftlichen Freiheit, vor allem auf 
dem Bestehen des Privateigentums aufbaute, sie sah vielmehr gerade 
in diesen Tatsachen die Hauptursache der vorhandenen Mißstände 
in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht. Für diese neue Auffassung 
lagen die Ursachen gerade in einer fehlerhaften Organisation der 
vorhandenen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung mit ihrer in 
dividualistischen Grundlage. So entstanden den Anhängern dieser 
neuen Auffassung in den Sozialisten die schärfsten Gegner der 
herrschenden Wirtschaftsordnung. 
Aus diesen prinzipiellen Gegensätzen heraus, aus der ver 
schiedenen Beurteilung der vorhandenen Organisation der Volks 
wirtschaft, sind nun zu Beginn des 19. Jahrhunderts zwei große 
Gruppen von Krisentheorien zur Erklärung dieser merkwürdigen, 
regelmäßigen Störungen des Wirtschaftslebens entstanden. Die eine 
Richtung suchte dabei die Grundlagen der herrschenden Wirtschafts 
ordnung zu verteidigen und zu retten, während die andere Richtung 
diese Grundlagen erbarmungslos angriff. 
Der erste, der eine tiefere Erklärung dieser Vorgänge zu geben 
versuchte, war der bekannte englische Nationalökonom Robert 
Malthus. Er hat zuerst eine Anschauung vertreten, welche man 
als allgemeine Überproduktionstheorie zu bezeichnen pflegt. Für 
Malthus sind die drei großen Faktoren, welche die Entwicklung der 
Produktion in günstigem Sinne beeinflussen, die Fruchtbarkeit des 
Bodens, die Ansammlung von Kapital und die arbeitsersparenden 
Erfindungen. Die Zunahme des Reichtums in einem Lande hängt 
jedoch seiner Meinung nach nicht allein von der Wirksamkeit dieser 
drei Faktoren ab, sondern ist auch in hohem Grade bestimmt 
von der Güterverteilung. Denn ein erheblicher Teil der Bevölkerung, 
vor allem ein Teil der Unternehmerschaft, verbraucht nur einen 
Teil seines Einkommens. Ein anderer Teil ihres Einkommens da 
gegen wird kapitalisiert, d. h. zur Schaffung neuer Produktions 
anlagen verwandt. Bei einer starken und schnellen Kapitalneubil 
dung und einer entsprechenden Erweiterung der Produktion, welche 
doch auf diese Weise vor sich geht, muß es jedoch dahin kommen, 
daß die Nachfrage nach Gütern hinter dem Angebot an solchen 
zurückbleibt, noch ehe die weiteren neuen Produktionsmöglichkeiten 
zum Stillstand gekommen sind. Es ist also unter dieser Voraus»- 
Setzung immer mit einer Überproduktion zu rechnen, immer muß 
das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem Markte 
eine Störung erfahren. In diesem gewöhnlichen Zustande der Gesell
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Die Neuere Entwicklung Des Petroleumhandels in Deutschland. Verlag der H. Laupp’schen Buchhandlung, 1906.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.